Am Freitagabend war ich auf dem ersten Fiddler’s Green-Konzert des Jahres, dem Auftakt zur Jubiläumstour (20 Years of Irish Speedfolk). Und ich kann euch versichern, es wird nicht mein letztes für dieses Jahr geblieben sein.
Im Kammgarn in Kaiserslautern spielte diese glorreiche Band, die live sowieso schon immer unübertreffbar war
, vor einem motivierten Publikum, von dem ungefähr die Hälfte Pfadfinder waren und zu meiner Konzertgehergruppe gehörten.
Dieses unendlich geile Konzert (merkt man an den ausschweifenden Adjektiven, wie unglaublich viel Spaß ich hatte?) ist wohl Hauptauslöser dafür, dass ich jetzt ungefähr 20 Kilo leichter bin und zurzeit auch 20 verschiedene Fiddlers-Ohrwuermer in meinem Kopf um die Wette schwirren. Übrigens hab ich meine neue Leidenschaft für LV-internes Pogo (wie die gute Michi das so quirlig formuliert), Circle Pit Pat und die supermega Wall of Folk entdeckt – was’n Spaß. Und schweißgebadetes Wild-durch-die-Gegend-Tanzen ist ohnehin die coolste Sportart. Auf jeden Fall hat’s gerockt. Von vorne bis hinten und nochmal zurück.
Das gute an der eisig-klirrenden Kälte draußen und der vielen Schneekristalle, die man zeitweise zu Gesicht bekam, war die augenblickliche Zerstörung der Schweißausbrueche, nachdem wir die Halle verlassen hatten. Und auch obwohl die Lauterer Altstadt jetzt nicht zwangsläufig zu den schönsten zählt, die ich je gesehen habe, hatten wir doch noch einen Haufen Spaß, auch nach dem Konzert.
Die Tatsache, dass ich erst um halb 3 im Bett lag und um 6 schon wieder aufstehen musste (gemein..), weil Tage der offenen Türen die dümmste Erfindung aller Zeiten sind und für unsere Schule ohnehin unnötig sind (da die Viertklässler heutzutage immer noch nich dumm genug sind, sich von dem geheuchelten Engagement blenden zu lassen, das unsere Schule jedes Jahr für einen Samstag an den Tag legt), konnte ich verschmerzen und die Müdigkeit am nächsten Morgen, gebündelt mit meinem unbändigem Koffeinbedarf war es mir durchaus mehr als wert, den tollsten Freitagabend des bisherigen Jahres zu erleben.
Celebrate!
die “schänschdi” altstadt hat bekanntermaßen eh saarlouis
Kommentar von thomas — 11. Januar 2010 @ 00:20 |
Also, ich find die Lautrer Altstadt an sich ganz schick!
Kommentar von Michi — 11. Januar 2010 @ 15:42 |
[...] wer noch mehr wissen will, kann ja bei Sara oder Chef [...]
Pingback von 20 years of Irish Speedfolk « Michi's Blog — 11. Januar 2010 @ 15:45 |
Kommentar von Chef — 11. Januar 2010 @ 18:25 |
[...] (da waren auch: Michelle, Sara, Chef) [...]
Pingback von Folk’s Not Dead! « — 12. Januar 2010 @ 01:17 |
Hehe, ich kann mich noch an einen Tag der offenen Tür erinnern an dem wir zuvor erst um 4 oder so aus der Kufa daheim waren… Damals als in der Kufa noch viel mehr gute Musik lief und viel weniger Nachwuchsbitches mit Knutschflecken von ihrem Schatzi (lübsch üba alles eh) dort waren…
Jaa, ich war schon immer extrem leidensfähig und selbstdiszipliniert.
Und ich war auch in der Schule!
Kommentar von David — 12. Januar 2010 @ 02:14 |
Das nächste Mal holst du mich natürlich mit
, und so wie ich die Zufallsquote einschätze wird dann wohl der Tag drauf Schulfest sein. Naja das ist immerhin erst um 8 und die Schule braucht dann sicherlich keine zwei schlaftrunkenen Idyllen-Zerstörer, die 5.-Klässler in spe finden ihre Räume auch selbst.
Kommentar von deiner geliebten Anne :) — 12. Januar 2010 @ 18:37 |
aber das gute is, gelitten hab ich zumindest auf diesem endgeilen konzert überhaupt nich..
Kommentar von Chef — 12. Januar 2010 @ 20:45 |
Mir ist übrigens gerade zum ersten Mal die sehr süße Formulierung “Konzertgehergruppe” aufgefallen. Das ist doch ein guter Name für die neue Mailing-Liste
Kommentar von Michi — 12. Januar 2010 @ 23:31 |
jaah, find ich auch.. sehr putzig
Kommentar von Chef — 13. Januar 2010 @ 20:09 |