Die Meutenstunde gestern war ziemlich genial. Jetzt, da unsere Verkleidungskiste endlich voll ist, gab es natürlich nix cooleres als Theaterspielen und Verkleiden und so. Also ham wir das gemacht (auch wenn einige gefehlt haben). Hier mal ein paar Bilder:
29. September 2009
23. September 2009
Wem is de Kirw? 2.0
Wie schon im vorletzten Artikel (ich bin regelrecht schreibwütig zur Zeit.. kann aber auch sein, dass verdammt viel passiert) erwähnt, war gestern die ebenfalls traditionelle Beerdigung vom Kirwenhannes im Zelt (falls ihr bei eben jenem vorletzten Artikel gedacht habt, ich wär tatsächlich so makaber und gefühlskalt, mich auf eine Beerdigung zu freuen, seid ihr hiermit beruhigt). Und ich kann nur sagen, es wird immer besser. Das Programm war unglaublich lustig und ich hatte ganz viel Spaß. Zwar bin ich heute schon wieder in der Schule an meine Wachbleibgrenzen geraten, aber meine Lehrer haben sicher Verständnis…
21. September 2009
17 Hippies + 1
Gestern war ich zusammen mit meinem einen Bruder Mo und dem Jan aus Friedrichweiler in Sankt Wendel. Jetzt fragt ihr euch natürlich, was ich denn da wollte, da muss ja schon was ganz besonderes abgegangen sein… wobei, das fragen sich wahrscheinlich nur die Deppen, die zu faul sind, meine Überschrift zu lesen.
Denn gesten Abend fand in der Saalhalle der Abschluss der 19. St. Wendeler Jazztage statt. Und mit wem? Richtig, mit einer verdammt geilen Band aus Berlin, deren Name so herrlich ansprechend auf mich wirkt: die 17 Hippies. Die im übrigen nicht nur daheim in meinem Zimmer sondern auch live ziemlich ziemlich gut sind (das soll jetzt keineswegs bedeuten, dass die in meinem Zimmer gespielt haben, dann wärs ja schließlich auch live gewesen..). Ich will gar nich so viel erzählen, außer dass es superdoopergroßartigmegageilrumwackelschweißtreibendmusikalischgeiloerhammermäßig war und ich schon wieder nich umhin kam, mir ein viel zu großes T-Shirt zuzulegen. Yeeehaaa, 1 2 3 4, Yeeehaaa!
Zwar war ich erst um halb 1 im Bett (und da hab ich noch nich geschlafen!) und musste am nächsten Morgen zu einer nachtschlafenden Zeit wieder aufstehn (genau genommen war’s sogar noch dunkel, welch ein Graus) – und für mich sind eben 5 Stunden Schlaf einfach viel zu wenig – aber ich hab die Schule halbwegs wach überstanden und das Konzert war diese Tortur auf jeden Fall wert.
20. September 2009
Wem is de Kirw?
ENDLICH! Seit nunmehr einem Jahr ersehne ich verzweifelt die Forweila Kirw 2009 und siehe da, ich wurde erhört. Denn gestern (Kirwsamschdach) fing sie an. Mit dem traditionellen Kirwenumzug, der immer immer besser wird. Der Stamm Falke war natürlich auch wieder mit dabei, diesmal mit dem wunderbaren Thema „Forweila Superhelden“. Ganz viele Männer mit pinken Leggins und Sternchenunterhosen inklusive. Auch wenn ich nich wirklich pink war und sowieso nich grad so männlich (und außerdem ganz sicher keine Strumpfhosenbeine hab), war mein Kostüm auch gar nich so schlecht. Und es hat ganz viel Spaß gemacht.
Abends, mit normalen Klamotten, war ich bis halb 12 aufm Kirwenplatz, bei ganz vielen coolen, lustigen Leuten und in der Nähe ganz vieler junger, besoffener Idioten. Irgendwann hat mir die leicht angetrunkene Verwandschaft Angst gemacht und ich hab mich verzogen und in meinem Zimmer verbarrikadiert.
Aber Kirw is super. Am Dienstag is Beerdigung. Yeah.
Ach ja, und außerdem war gestern der 19. September. Was heißt das? Geeenau, es war Talk-like-a-Pirate-Day. Harr.
18. September 2009
Der größte Schnulz aller Zeiten
War heut mit der Chaaly weg. In Saarlouis. Zuerst im Kino, weil wir mal wieder einen grauseligen Frauenfilm nötig hatten und uns endlos für diesen Kinobesuch schämen wollten. Wir waren nämlich in „Die Frau des Zeitreisenden“, so ganz spontan. Laut Fernsehwerbung der „größte Liebesfilm des Jahres“. Außer Saw 28 wahrscheinlich. Ehrlich gesagt, war der Film aber gar nich so schlimm und klischeehaft wie wir beführchtet hatten. Eigentlich sogar ziemlich traurig, wenn man von der lückenhaften Story absieht. Obwohl sie trotz Lücken ganz in Ordnung war.
Frauenfilm halt.
Danach sind wir noch lustig in Saarlouis rumgetorkelt, aber mehr will keiner wissen.
16. September 2009
Kluges Köpfchen
Heute war in der 7. Stunde die Verleihung der DELF-Zertifikate. Wie bereits erwähnt (Achtung, das sind drei verschiedene Links!), hab ich Anfang dieses Jahres meine Prüfung auf Niveau B1 relativ erfolgreich abgelegt, und heute bekamen alle Absolventen den Beweis schriftlich. Richtig schick. Vom Direktor, mit Fotos und all dem Kram. Yeah. Darf ich angeben? Ich hab die meisten Punkte.
14. September 2009
Auf der Singeburg
Wie in jedem Jahr einmal, trafen sich auch an diesem Wochenende ganz viele Pfadfinder aus unserem LV auf der Schmidtburg zum Singetreffen. Unser Stamm fuhr in drei Etappen, ich gehörte zu der letzten, die die ganzen Firmleute mit dem Gemeindebus hinterherbrachte. Aber trotzdem hätte unser Timing nicht besser sein können, denn pünktlich zum Buffet waren wir zur Stelle. Unsere Kohten waren schon aufgebaut (zwar an einem verdammt gefährlichen Ort, aber was soll’s), also was will man mehr? Nach einer Sternpolka (komische Variante von Korbpolka, die kein Schwein so richtig umsetzen konnte und auch viel ermüdigender war als die normale Version ;D) und sonem Zeug fand man sich dann aufgrund des wunderbaren Wetters mit Sternenhimmel und Sternschnuppen und UFOs und allem drum und dran im Palais ein, wo ganz ganz viel gesungen wurde. Was auch sonst, wenn das Ding sich Singetreffen nennt. Drei Stämme (darunter natürlich wir, obwohl wir nicht zusammen geprobt hatten
) liedbeitragten noch was schönes, hier geht ein riesiges Dankeschön an Pilgrim Falkoni für den Dauerohrwurm, den sie mir damit beschert haben.
Aber auch, wenn ich mal grade nicht in der Singerunde war, hatt ich einen Haufen Spaß und das hab ich einem mindestens genauso großen Haufen toller Leute zu verdanken. Der Schlaf kam zwar wie immer ein bisschen zu kurz, aber das is ja ohnehin überbewertet. Bis zum nächsten Jahr auf der Schmidtburg, jetzt gibt’s für alle Nichtanwesendgewesenen noch mal „The Road“ von den Levellers:
8. September 2009
Zurück aus der Sommerpause
Und zwar in alter Frische, voller Elan und mit neuem Mut. Und natürlich halb von Reue aufgefressen, weil ich allen Ernstes JETZT ERST blogge. Vielleicht wollte ich euch ein bisschen zappeln lassen, bevor ich von meinem unübertreffbar fantastisch geilen Sommer erzähl, vielleicht aber auch nicht. Keine Ahnung. Jedenfalls bin ich ab hier und heute viel anwesender als die letzten Wochen und überhaupt als das ganze letzte Jahr, quasi startet jetzt mein Blog-Marathon für die nächsten 100 Jahre oder so. Dann fang ich einfach mal an, mit ein paar Rückblicken:
-BURPS-
Vom 26. Juli bis zum 08. August war ich nämlich mit ungefähr 5000 anderen Pfadfindern vom BdP und noch einigen Besuchern aus aller Welt auf dem Bundeslager „Seitenweit“ in Buhlenberg. Und es war wunderbar, wenn ich das so sagen darf. Nach unserer dreitägigen, stammesinternen Vorfahrt, die einen Heidenspaß und zerstörte Kochgeschirre bereitet hat, trafen wir uns am Abend des 28. Juli mit dem restlichen LV in Nohen auf einem Modellflugsportplatzgedingsda, bevor wir am nächsten Tag alle zusammen in sengender Hitze zum Bulaplatz vagabundierten. Das Bula war ziemlich genial. Geiles Wetter, geile Leute, geile Stimmung, geiles Programm und natürlich das geilste Unterlager der Welt, das, nebenbei bemerkt, auch das geilste Unterlagermotto sein eigen nennen durfte und damit ganz vielen verstrahlten Menschen ein Alibi verschafft hat, wenn sie mal wieder Bock hatten, mit rosa Capes, rosa Schirmchen und rosa Unterhosen mit Sternchen rumzulaufen. Super, was will man denn mehr?!
Es war zwar mein erstes Bundeslager, also kann ich schlecht beurteilen, wie gut es war, aber ich hatte auf jeden Fall zwei Wochen lang geballten Spaß (leider nur fast durchgehend, aber darüber seh ich gar nich so ungern hinweg) und Fritz-Kola, also war es ja wohl schon sehr gut. So, bevor ich mir jetzt einen Knoten in die Zunge schwetz einen Knoten in die Finger tippe, mach ich weiter mit unserem diesjährigen Familienurlaub:
-Steuermann Hoo!-
Denn ich war vom 12. bis zum 22. August war ich dann abermals in Forweila nicht aufzufinden. Ich war mit meinen Brüdern und meinen Eltern im geilsten Land der Welt, das ist natürlich Irland. Ich liebe Irland. Weiß man doch. Wir waren also zunächst 2 Tage in Dublin, einer sehr sehr coolen Stadt. Irgendwie nich so hektisch wie die anderen Hauptstädte. Schon hektisch, aber anders hektisch. Auf jeden Fall mit einem Guinness Store House (da könnt ich wohnen), ganz vielen hübschen Kirchen und Gebäuden und Brücken, die breiter sind als lang, und tollen Busschen und Pubs und einem Hippie-Viertel (wie für mich gemacht) und was weiß der Geier. Freitags wurden wir dann vom Flughafen aus nach Carrick-on-Shannon gebracht, um den eigentlichen Teil der Reise anzutreten: eine Hausboottour auf dem Shannon. Wir fuhren von Samstag bis Freitag circa 150 km den Fluss entlang bis Portumna getuckert, durch Schleusen, unter Brücken durch, an Reihern und Schwänen und besoffenen Bootsmännern vorbei, mit Halt (und Übernachtung und so) in schönen schnuckeligen bunten Städten, tollem Essen in tollen Restaurants und einem kurzen Abstecher in den ältesten Pub Europas. Mit einem Ausflug zur Klosterruine Clonmacnoise, ein richtig hübsches altes Ding mit diesen wunderschönen irischen Kreuzen, die meine Kamera fast so sehr liebt wie ich. Wir waren eigentlich immer schon nach dem Mittagessen an unseren Anlegestellen für die Nacht, so dass wir auch echt viele Örtchen und einiges in der Umgebung erkunden konnten, es war also rundum cool. Ich hab zwar zwei Tage lang noch geschwankt, weil das Boot eben nicht wackelfrei parken konnte (is ja klar, Wasser und so), aber das sei zu verschmerzen. Ein wunderwunderwunderwunderwundervoller und lustiger und schöner und interessanter Urlaub ganz nach meinem Geschmack, in dem ich wunderbar viel Englisch reden konnte und ganz viel Karten gespielt hab. Juhu. Immer gerne wieder. Aber ich will ja nicht abschweifen (obwohl Mo eine Ukulele dabei hatten und so), denn ich hab ja noch ganz viel anderes zu erzählen…
-Hurra, hurra…-
…die Schule brennt oder so ähnlich. Ja, wie die meisten wohl erahnen können besteht nicht mein ganzen glückseliges Leben aus Bundeslagern und Irlandreisen, obwohl ich da mal drüber nachdenken könnte. Schließlich hat auch am 24. August die Schule wieder angefangen. Ich bin jetzt in einer anderen Klasse (mit einigen aus der alten), hab coole Lehrer, nen akzeptablen Stundenplan und komm eigentlich bis jetzt ganz gut klar. Mehr lässt sich dazu nich sagen. Isses ja auch gar nich wert. Aber was anderes…
-Wir trinken Blut, wir haben null Moral-
Ich war mit meinen Brüdern und meinen Eltern (ja, ganz richtig, das sind die, mit denen ich auch in Irland war, geiler Zufall, nich wahr?) in Oberhausen in einem der tollsten Musicals überhaupt (wer das noch nicht weiß: als Kind war es meine Lieblingsbeschäftigung, jedes erdenkliche Musical von vorn bis hinten und wieder zurück auswendig zu lernen, was meistens schon beim 2. Hören geklappt hat, und diese Begeisterung ist (vermutlich vereinbar mit meiner Begeisterung für Musik und meiner fast so großen Begeisterung für Geschauspiele) immer noch vorhanden): dem „Tanz der Vampire“, basierend auf dem gleichnamigen Film von Roman Polanski, mit (weltklasse) Musik von Jim Steinmann und Michael Kunze. Geiles Bühnenbild, geile Schauspieler, super. Davor und danach, durchstreiften wir noch eins der größten Einkaufs- und Freizeitcenter Europas, das CentrO Oberhausen. Auch ziemlich gut.
-Ich hab Rüttgers!-
Montags drauf war ich dann mit meinen unübertrefflichen Brüdern im Kino: Horst Schlemmer – Isch kandidiere. Kann ich nur jedem empfehlen, is ziemlich ziemlich witzig und auch gar nich so realitätsfern.
-Ja, was gibt’s denn noch zu sagen…-
Ich weiß nix konkretes mehr. Nur einige kleine oder große Veränderungen in meinem Leben. Zum Ersten bin ich jetzt seit ein paar Wochen Vegetarierin. Sagen wir’s mal so, ich konnte es mit meiner Ethik nicht länger vereinbaren, Fleisch zu essen. Näheres vielleicht irgendwann anderes. Is ne lange Geschichte. Zum Anderen gibt’s da eine Veränderung, die momentan noch in der Planung is.. wie wär’s mit Dread Locks?
So, dann is da natürlich noch eine ganz ganz exorbitant wichtige Sache: Fotos. Vom Bula, von Irland, von was auch immer. Folgen morgen. To be continued, könnt ich jetzt sagen. Gute Nacht.

