die chefsache

20. April 2009

CHEFathan Swift – Gummibärs Reisen

Gerade eben (also, in diesem Fall heißt das Freitagabend :D ), als ich mich mal wieder in traute Zweisamkeit mit einer Tüte Haribo Gummibärchen begeben habe, kam mir die ultimative Idee für eine wunderbare neue Rubrik: Ähnlich wie Amélie Poulin den Gartenzwerg ihres Vaters, werde ich jetzt einen abenteuerlustigen gelben (welche Farbe wäre auch sonst angebracht?!) Gummibären auf Reisen in die weite weite Welt hinaus schicken und die erstklassigen Fotos, Videos und Berichte, die er mir von seinen Standorten so sendet, natürlich hier für all die anderen durchgeknallten Menschen, die das interessiert, reinstellen.

Dann wünsch ich mal meinem Gummibärchen viel Spaß, verabschiede mich von dem letzten Körnchen Verstand, das mir bisweilen noch blieb und mach ein Abschiedsfoto von dem kleinen Kerlchen. :)

Der mutigste Gummibär des Saarlandes.

Der mutigste Gummibär des Saarlandes.

Mööööögliche Reiseziele :)

Mööööögliche Reiseziele :)

Adelheid und ihre Castings

Und nicht etwa Agathe.

Am vergangenen Samstag hab ich mich mit einigen Freunden zu einem besonders kurzweiligen und amüsanten Spiele-und-Fernsehprogrammanalysierabend getroffen, wo wir irgendwann zu später Stunde begannen, unsere Anekdoten zu Peter Lustig, der zweifellos ungefähr JEDE Kindheit in irgendeiner Weise geprägt hatte, zu erzählen.

Wie bereits jeder wusste, wurde Peter Lustig ja bei Löwenzahn ausgetauscht. Oha. Gut Holz, würde da seine Gitarre sagen. Doch heißt sein Nachfolger nicht etwa Fritz Fuchs, sondern ist niemand geringerer als der momentan unheimlich erfolgreiche Halbaffe Peter Fox. Klar soweit? Kommt ja auch fast auf’s Gleiche raus.

Außerdem drehte sich der halbe Abend um jene Lieder, die wir von den Löwenzahn CDROMs so kannten. Und wir kramten hauptsächlich nach dem Lied „über die eine Maus da, ich glaub, sie hieß Agathe, die mit der Pusteblume da weggeflogen is, als die Maschine da gekommen is“. Dank Lisa und dem LöwenzahnFanclubForum (in dem ich keineswegs angemeldet bin, so viel Anstand hab ich noch) weiß ich nun, dass ebendiese Maus Adelheid heißt und vor dem Unkrautgärtner geflohen ist. So ungefähr:

Hört die schreckliche Geschichte von der Spitzmaus Adelheid,
Sie lebte auf einer bunten Wiese, der schönsten weit und breit.
Zum Frühstück aß sie Käfer, auch Schnecken dann und wann,
Und inniglich liebte sie eine Blume, es war ein Löwenzahn.

Das schöne Leben währte nicht lange, das Unglück nahm seinen Lauf,
Herr Gründlich kaufte diese Wiese und räumte furchtbar auf.
Kein Unkraut blieb am Leben, kein Käfer und kein Blatt,
Er spritze Gift und hackte und mähte die schöne Wiese glatt.

Die Spitzmaus fand nichts mehr zu essen und wurde furchtbar schmal,
Denn mit einer elektrischen Maschine trimmte Gründlich alles kahl.
Doch, ach das Unheil nahm kein Ende, denn Gründlich kam daher,
Mit einem knatternden Ungetüme, es war ein Rasenmäher.

Jetzt gab es kein Entrinnen, das Ding kam näher und,
Die Spitzmaus und der Löwenzahn verschwanden in seinem Schlund.
Im hohen Bogen spuckte das Monstrum die beiden wieder aus,
Und hoch in die Luft flog die silberne Blume und Adelheid, die Maus.

Sie rief: „Geliebte Blume, hilf mir in meiner Not!“,
Und, oh Wunder, sie schwebte an seidenen Schirmchen ins gold’ne Abendrot.
Sie rief: „Geliebte Blume, hilf mir in meiner Not!“,
Und, oh Wunder, sie schwebte an seidenen Schirmchen ins gold’ne Abendrot.

Leider leider konnte ich das bei Youtube nirgends finden, aber ich hab ja nur kreative Leser, die sich jetzt ganz fluppsgeschwind ihre eigene Zwölftonmusik dazu schreiben werden.

Andere ausgiebige Gesprächsthemen des Abends waren unglücklicherweise (es ließ sich nicht vermeiden) VIVA (ICH HAB EIN PFLASTER UND DU NIHICHT, HAHA!) und DSDS. Weil wir bei unserem Durchalleerdenklichenprogrammezappen wohl oder übel auf beides gestoßen sind.

Liebe Kinder, merkt euch eins: Wenn ihr jemals bei DSDS gewinnen wollt, was ich euch im Übrigen nicht unbedingt empfehlen würde, dann solltet ihr mindestens eins dieser Kriterien erfüllen:

1. Blond sein. Eine Blondine, egal wie viele Töne sie ins Jenseits jagt, braucht man halt eben bei sowas.

2. Schwul sein. Naja, eben so DSDS-schwul, nicht normal schwul. Auch wenn ihr jedem irgendwann auf die Nerven geht, ihr schaffts sicher weit.

3. Wuschige Locken und glitzernde Augen haben, dazu dann am besten verschweigen, dass ihr seit Ewigkeiten in einer festen Beziehung seid. Die Leute werden auf euch abfahren, also seid ihr quasi schon im Finale.

4. Zickig, zickig, zickig sein, das am besten mit Punkt 1 gekoppelt. Beschimpft euch alle gegenseitig und führt wunderbare Kriege, damit auch ja keiner auf die Idee kommt, es könnte sich in dieser Show um Musik oder sowas absurdes handeln, schließlich soll es ja auch nicht langweilig werden.

5. Macht einfach in jeder erdenklichen Situation auf Mitleid. Denn, wenn vor 22 Jahren der entfernte Verwandte des Hamsters der Nachbarin eurer Großtante gestorben ist, dann wir das wohl bei absolut jedem auf die Tränendrüse gehn und schwupp die wupp habt ihr die Anrufer hinter euch. Ist doch auch nur menschlich.

6. Und wenn ihr bedauerlicherweise keinen der letzten 5 Punkte erfüllen könnt, weil es euch an Talent oder an Hamstern fehlt, dann solltet ihr vielleicht gut singen können, somit von Anfang an den Favoriten stellen, jegliche Spannung wegsaugen (die allerdings der Moderator wieder wettzumachen versuchen wird) und dem ganzen einen entfernt musikalischen Touch einhauchen, das kann schließlich in einer Show, wo man vorgibt, einen Sänger zu casten, nie verkehrt sein.

Nehmt euch das mal zu Herzen. Ich hoffe, ihr versteht was von Ironie und kommt nie auf die abwegige Idee, euch bei DSDS zu bewerben. Versucht’s zum Beispiel lieber mal bei Popstars, da geht das sicher schon ganz anders zu. Und wenn das alles nichts bringt…versucht euch mal als Topmodel, auch in der Branche können zickige Blondinen nie schaden. ;-)

11. April 2009

SFT AHOI!

Ich bin grad vom Kurs zurückgekommen und ehrlich gesagt will ich gar nicht zurückgekommen sein. Weil es einfach so endlos geil war. Das Wetter war das beste aller Zeiten und die Stimmung war fantastisch, ich hab wunderbar viele tolle Leute kennen gelernt und ganz ganz viel Spaß gehabt und hab jetzt viel mehr Leute bei wkw. :D

Meine Kurssippe war cool, wir haben so ungefähr alles gewonnen, was man hätte gewinnen können und überhaupt ganz viel dummes Zeug gemacht, unser Haik war auch fast nur gut. Und unser Feuertisch war auch der beste. ;)

Und wir haben Lieder aufgenommen und ich hab neue Lieder und Spiele gelernt, die ich vorher nich kannte und überhaupt.

Neben dem ganzen Quatsch, den wir so fabriziert haben, hab ich auch einiges gelernt und werd bestimmt ganz viel davon umsetzen..auch wenn ich kein Sippenführer bin!

Eigentlich kann ich aber auch gar nicht so viel erzählen, weil es eben einfach nur gut war (und ich will auch gar nich alles erzählen, versteht ja eh keiner, tüdü). Warm und lustig und toll und mit geilen Leuten und Bauchkrämpfen vor Lachen und wilden Ideen und coolen Teamern und halb nackten Menschen und Sonnenbranntbrand und mit ohne Stimme. Vielen Dank! Und Carla, du bist super. ;-)

Ach ja, Fotos hab ich ganz viele, da werd ich vielleicht auch noch ein paar hochladen.. wenn nicht, einfach fragen! :)

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3. April 2009

Man riecht sich später!

Gespeichert unter: Freunde, Oh jaaa!, Pfadfinder, Spaaaaaaaaaß — Chef @ 12:48
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Denn ich bin jetzt erst mal ne Woche weg. Ich fahr morgen auf’s SippenFührungsTraining ins Brexbachtal und mit mir noch einige andere, deswegen sag ich einfach mal tschüss. Am Karsamstag komm ich wieder, und dann werd ich ganz viel berichten, weil ich überzeugt davon bin, dass es ziemlich großartig wird! Und das Wetter scheint ja wohl auch recht vielversprechend zu sein. :)

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