Was das Wort Achtelsbach ja schon quasi übermittelt: Am Wochenende hab ich meine kostbare Zeit mal wieder mit einer Pfadfinderaktion verbracht. Auch im Titel zu erkennen: Alles drehte sich um Aliens China.
Das Besondere für mich an diesem Lager: Es war mein erstes Lager als Meutenführer mit dazugehöriger (Super-Dooper-)Meute. Meute Mang. Ohja!
Am Freitag fuhren 44 (in Worten: vierundvierzig!) Teilnehmer (2 Meuten, 5 Sippen und der ganze Rest) sehr zu meiner Freude erst mal ein bisschen Zug, bis wir uns dann am Bahnhof in Neubrücke mit Spielen die Kälte und Dunkelheit wegzauberten und warteten bis der Gemeindebus die Wölflinge (und diverse Meutenführer
) abholen kam.
Nach gefühlten 3 Stunden des Durchheizens im Haus in Achtelsbach tauten wir so langsam wieder auf (im Gegensatz zu dem Schnee draußen) und spielten und sangen und aßen und lachten und gähnten bis dann jeder irgendwann mal (ein klein wenig) schlief. Allerdings variierten die Uhrzeiten zwischen dem Einschlafen der verschiedenen Personen leicht.
Auch am nächsten Tag stand alles im Zeichen der Farben gelb, rot und weiß. Gelb und rot weil China und weiß weil… Schnee. Noch mehr Schnee. Winterwunderland Achtelsbach Peking.
An diesem schönen Samstag machten wir das in meiner Laufbahn erste Geländespiel in gefühlten 3 Metern Schnee, was das ganze noch cooler machte, wir spielten eine Stunde lang Funky Chicken und aßen und bastelten Oregano Oregami und verausgabten uns künstlerisch und Glückskekstechnisch in den AGs und und und…
Abschlussabend gab’s auch noch, der erste Teil war ein wunderbares chinesisches zimtiges Buffet, der zweite Teil bestand wohl aus Spielen und dem Vorstellen des Chinesischen Schattentheaters, das einige zuvor vorbereitet hatten, allerdings bekam ich von diesem Teil des Abends nichts mit, da ich oben bei einem Wölfling mit Bauchweh war… aber das war dann meine Vorbereitung auf die Nacht, in der ich noch weniger schlafen würde als davor.
Das absolute Highlight für die Meute Mang, die zum ersten Mal auf einem Lager dabei war, war ihr Wölflingsversprechen. Und es war, muss ich ehrlich sagen, wirklich cooler als meines. Meines war unspektakulär.
Es war schön dunkel und es lag Schnee und die Stimmung bei Versprechen ist eh immer toll und die Wölflinge haben jetzt endlich gelbe Halstücher (die sie übrigens montags sogar teilweise in der Schule anhatten), also was will man mehr?
Dann, nachdem die alle im Bett waren, zauberte der Jannik ein Werwolfspiel aus dem Hut Rucksack und Alex kam in den Genuss, sich selbst zu töten.
Der Schlaf, den ich dann nicht gehabt hatte, war mir am nächsten Morgen scheißegal, weil es ungefähr 3 Stunden lang durchgehend schneite und ich soviel Schnee seit dem Klimawandel nich mehr gesehen hab.

MEUTE MANG!
Also gings ans (Maggi ver)Putzen und Aufräumen und singen und irgendwann war dann jede frohe Seele, die wieder Zug fahren wollte, am Bahnhof.
Dann dauerte es auch nicht mehr lange bis Saarlouis, wo die fröhliche Truppe schon wieder getrennt wurde.
Und DANN dauerte es auch nicht mehr lange bis auf die Couch, wo meine Schlafhirnhälfte zum Zuge kommen konnte.
Alles in allem, und zwar wirklich ALLES in allem, war dies ein endgeiles Stammeslager. Und ich fand vor allem die Gruppe ziemlich toll. Auch wenn’s relativ viele waren, oder grade WEIL es so viele waren, war die Stimmung genial und alles hat sich mit jedem verstanden. So ungefähr.
Also, da bleibt mir nur noch dies:
Auf nach China, ins Land der teuren Vasen.
Auf nach China, ins Land von Ping und Pong.
Kleine Bäume in Gärten ohne Rasen.
Auf nach Peking, Shanghai und Hong Kong.
Auf nach China, ins Land der roten Drachen.
Auf nach China, ins Land der gelben Frau’n.
…
Trallala! Alex, vielen vielen Dank für diese lettisch-chinesische Bereicherung.