die chefsache

21. Oktober 2008

2 Plätze weniger

Gespeichert unter: Musik, Oh jaaa! — Chef @ 18:08
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in meinem CD-Regal. Ich hab mit meinem Bruder Groß-Bestellung bei Amazon gemacht. Und für mich sind da auch 2 CDs dabei rausgesprungen. Und die sind heute angekommen. Bis jetzt hab ich in beide ein bisschen reingehört und bin voll und ganz sehr sehr zufrieden.

Nummer 1: Das Album „We sing, we dance, we steal things“ von Jason Mraz.

Nummer 2: Das Album „Rockferry“ von Duffy.

Krabat…

…war schon immer eines meiner Lieblingsbücher. Im weiten Kreis gesehen, es kommen noch einige davor, aber egal. Auch wenn’s meiner Meinung nach nicht wirklich ein Kinderbuch ist, aber das tut hier nichts zur Sache.

Auf jeden Fall war ich gestern zusammen mit meinen Brüdern Mo und David im Kino, in dem Film Krabat. Und ich muss sagen: Wow! Selten eine so gute Buchverfilmung gesehen.

Es ist ja häufig eher so: Wenn du ein Buch magst, dann hast du Angst, dass die Verfilmung viel schlechter wird. Ist sie dann auch oft. Da könnt ich jetzt ne ganze Reihe Beispiele nennen.

Aber diese Buchverfilmung war echt sowas von gut gemacht, ich fand den Film ziemlich klasse. Und genauso düster wie das Buch (deswegen isses ja auch kein Kinderbuch, wie gesagt, klar soweit?!). Aber das war gut so.

Weiterer Pluspunkt: Daniel Brühl spielt mit. Hab ich davor gar nicht gewusst. Daniel Brühl ist cool. ;-)

Übrigens, das Lied „Allein, allein“ von Polarkreis 18 ist der Titelsong zu diesem Film. Hab ich davor auch gar nicht gewusst.

So, nachdem ich diesen Film jetzt mit Lob überschüttet habe, guck ich mal, was noch so läuft. Ich muss bald noch in den Baader Meinhof Komplex. Weil ich (schon klar, Bavaria Filmstudios, siehe zwei Artikel unter diesem hier) am Filmset war und man mir gesagt hat, er wäre gut gemacht. Mal sehen.

Im Moment kommt ein ganzer Haufen guter Filme. Bald auch schon der neue Bond. Aber, keine Angst, es laufen auch welche, die ich ganz sicher nicht aufsuchen werde. Räusper, High School Musical 3, räusper.

20. Oktober 2008

Chefs ultimative Top 10 als Top 17 der schönsten Duette

Gespeichert unter: Chefs persönliche Top 10, Musik — Chef @ 15:34
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Im Voraus schon mal vielen Dank an David, der mein Gedächtnis in Sachen Duelle Duette aufgefrischt und mir bei der Auswahl geholfen hat.

Ich denk mal, jeder weiß was Duette sind. Deswegen fang ich einfach mal an mit den 17 (was für eine Zahl) schönsten Duetten. Und die Platzierung war gar nich so einfach… weil die alle ziemlich cool sind! Also ist das bitte nicht ganz so streng zu nehmen, ich musst mich ja irgendwie entscheiden. Auf jeden Fall starte ich jetzt einfach mal mit…

17. Das dürfte eigentlich allen bekannt sein, die einen Geschmack für gute Filme haben. Musikfilme mein ich. Und zwar ist ja einer der besten dieser Sorte die Rocky Horror Picture Show. Und da so ziemlich fast jedes Lied aus der Rocky Horror Picture Show cool ist, schafft es „Dammit, Janet„, gesungen von Brad und Janet, auch auf Platz 15.

16. Kennt auch jeder. Eins der Duette schlechthin: „Time to say Goodbye“ von Sarah Brightman und Andrea Bocelli.

15. Ein Lied von zwei Leuten, die eigentlich gar nicht so meine Musikrichtung sind… zumindest mag ich ihn nicht so sehr. Aber das Duett ist schon ganz gut gemacht. Anastacia und Eros Ramazzotti mit „I belong to you„.

14. Ich denke, die meisten von meinen Bloglesern haben schon mal was von Evanescence gehört. Und die (extrem geile) Sängerin von Evanescence hat mal ein Duett mit Seether (Sänger von irgendeiner Band, die ich nich kenn) aufgenommen. Und das heißt „Broken“ und ist meine Nummer 13.

13.Laura non c’e“ ist eigentlich ein Lied von dem Sänger Nek. Aber irgendwann hat er es als italienisch-französisches Duett mit der französischen Sängerin Cerena wieder neu gesungen. Und die Version ist ziemlich cool.

12. Von der Band Nightwish hab ich gleich zwei Lieder auf meiner Liste. Eins davon ist hier, auf Platz 11, und stammt schon vom neusten Album Dark Passion Play mit der neuen Sängerin. Ich glaub, der männliche Sänger ist der Bassist oder Gitarrist oder sowas. =) Das Lied heißt „The Islander“ und ist eines meiner Lieblingslieder von dieser CD. Und sogar die Mama kann es hören. ;-)

11. Wieder ein Lied aus einem Musikfilm/Musical. Dieser Film da ist ursprünglich von Disney und trägt den schönen Namen Aladdin. Gesungen wird das wunderschöne Duett im Film von Aladdin und Yasmine. Es heißt „A whole new world“ und verdient es, unter die ersten 10 zu kommen. Mein Lieblings-Disney-Film ist, nebenbei bemerkt, allerdings Robin Hood (Oo-de-Lally!).

10. Auch wieder von Leuten, die ich eigentlich nicht zu meinen Lieblingssängern zählen würde: Jordin Sparks und Chris Brown! Aber das Lied ist schön. „No Air„.

9. So, und hier sind wir schon wieder bei Nightwish. Diesmal noch mit der alten Sängerin und wieder mit dem Bassisten oder wer er jetzt auch ist. Das Lied ist zwar im Original nicht von Nightwish, sondern von Andrew Lloyd Webber (Wer weiß es, wer weiß es, die Klasse?!), aber diese Version ist ziemlich cool. Yeah, „The Phantom of the Opera„!

8. Und hier kommt Amy Lee nochmal, allerdings wirklich mit ihrer Band Evanescence. Die männliche Stimme ist wahrscheinlich (wie auch sonst) auch vom Bassisten/Gitarristen. Aber von dem von Evanescence, nich dem von Nightwish. Das Lied heißt „Bring me to life„.

7. Einer der coolsten Filme die in diesem Jahr im Kino gelaufen sind bzw. laufen ist ja wohl JUNO (And, this of course, is Juno.). Und das nächste Duett wird auch in diesem Film gesungen. Von den (Haupt-)Darstellern Ellen Page und Michael Cera. „Anyone else but you„, die letzte Szene vom Film.

6. Martha Wainwright ist die Frau von Rufus Wainwright, der euch wahrscheinlich eher was sagt, als die Martha. Und die hat mal ein Duett mit einer relativ bekannten Band gesungen, und zwar waren das Snow Patrol. Auf das Lied bin ich ganz zufällig gestoßen und ich mag’s. Es heißt „Set the fire to the third bar„. Extra-Preis für den Titel, den sich kein Schwein merken kann.

5. Es ist schonmal sehr cool, dass zwei Leute mit so geilen Stimmen ein Duett singen. Passt auch total gut. Colbie Caillat und Jason Mraz mit „Lucky„. Übrigens auch auf Jasons Album „We sing, we dance, we steal things“ drauf. =)

4. Wieder eine Sängerin, allerdings ein Stückchen bekannter als die Martha, wieder eine bekannte Band. Die Band heißt U2 (Errr ist nicht Bono! :P ) und die Sängerin Mary J. Blige. Das Lied gab es, glaub ich, auch mal in einer Nicht-Duett-Form von U2 allein, aber so ist es schöner. „One love„, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob das love überhaupt zum Titel gehört.

Noch drei, noch drei, noch drei!

3. Ich liebe das Lied und ich schäme mich, dass es nur auf Platz 3 ist. Aber die erstplatzierten sind auch so cool.. verdammt! Hier jetzt eines der coolsten Duette überhaupt, für den Film „Das wilde Leben“ neuaufgenommen, gesungen von Ville Valo und Natalia Avelon: „Summer Wine“. Und soooo viel schöner als das Original von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood.

2. Ohoo, ich muss schon grinsen, wenn ich nur den Titel hier hin schreib. Da gibt’s dann auch gar nix weiter zu sagen. „Trauriges Mädchen“ von Sven van Thom und Syntje Norland. Diese Frau hat vielleicht eine Stimme…

Platz 1 geht an DAS typische Duett schlechthin. Nein, es ist nicht „Time of my Life“ aus Dirty Dancing. Das is gar nicht dabei, fällt mir grad auf.. egal. Das schönste Duett aus Chefs Top 17 ist aber auch aus einem Film. Und zwar aus Grease. Olivia Newton-John und John Travolta, „You’re the one that I want“.

Wär eigentlich auch gut für meine Top 10 der Gute-Laune-Songs gewesen…hmm! Ach ja, was ich an diesem Video am meisten mag: die Art, wie John Travolta ganz am Anfang „Sandy“ sagt. =)

So, egal, genau wie bei den Gute-Laune-Songs hab ich auch wieder nen Sympathie-Trostpreis. Für einen anderen Klassiker, der mysteriöserweise keine 18 aus der 17, die ursprünglich mal ne 15 war, machen sollte wollte. Das Original ist von Frank und Nancy Sinatra, es wurde allerdings einige (!) Jahre wieder gesungen. Von Nicole Kidman (Sir Elton John will Nicole Kidman eine Operette widmen mit besonders heißen Rhythmen und als Gaststar Nicole Kidman. Paris Hilton hat nen Hund…) und Robbie Williams. „Something Stupid“. (Gibt’s übrigens auch von den Wise Guys mit dem wunderschönen Titel „Rasier Dich“).

Und wieder genau wie bei den Gute-Laune-Songs machen wir einfach ein

ALT vs. NEU!

P.S.: Ich hab hin und wieder mal einfach aufgeschrieben, was ich dabei dachte, die komischen Zitate in den Klammern. Wer mir von allen die Herkunft sagen kann, kriegt Freibier.

19. Oktober 2008

Zurück im Saarland

Seit gestern Abend bin ich wieder daheim. Leider. Die Woche war viel zu kurz. Aber dafür extreeeem gut.

Die richtigen Leute, die richtige Stimmung, das richtige Programm…

Wir waren überall. Von Bavaria Filmstudios und Allianz Arena über Schloss Neuschwanstein und Kloster bis zu Wasserkraftwerk und Olympia-Stadion und München City und so weiter.

Wir hatten einen Haufen Spaß und mittlerweile kennen einige meiner Pfadfinderfreunde, die selbst Messdiener sind, auch meine anderen Messdienerfreunde. =)

Ich hab zwar keine Nacht mehr als 5-6 Stunden geschlafen, aber das war dann Nebensache. War ja meine Schuld. Und die von Lisa. ;-)

Eine weitere coole Sache war das Klavier in unserer ersten Unterkunft und die Gitarre, die ich dabei hatte. Die war zwar manchmal ein wenig schwer zu transportieren, aber ohne wär’s auch blöd gewesen.

Und wie versprochen kommt jetzt auch meine super Top 10. Und die ist sogar eine Top 15 16 17.

11. Oktober 2008

Weg! :) Vol. 2

Gespeichert unter: Freunde, Messdiener, Spaaaaaaaaaß — Chef @ 21:16
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Die ganze nächste Woche bin ich schon wieder nicht da.

Diesmal fahr ich mit den Messdienern nach Bayern, genauer gesagt: die 1. Hälfte der Woche nach Magnetsried, die 2. nach München.

Der Nachteil an der ganzen Sache ist nur, dass ich morgen ungefähr um 5 oder halb 6 aufstehen muss und jetzt, um viertel nach 11 immer noch nicht fertig gepackt habe.

Ich war mir ja eben noch mit meinen Eltern und meinen Brüdern im neuen China Restaurant in Dillingen den Bauch vollschlagen. Und das meine ich wirklich so. Voll ist gar kein Ausdruck.

So, natürlich fällt mir auch auf, dass ich eigentlich schon längst wieder eine Top 10 gebloggt haben sollte. Die steht auch schon, in meinem Kopf, aber irgendwie kam ich nicht mehr dazu, sie zu veröffentlichen. Also werd ich ganz einfach in einer Woche, wenn ich wieder zurück bin, ne Megaausgabe der Top 10 bringen. Vielleicht die Top 20 der schönsten Welthalbkugeln oder sowas. =)

Ok, dann verabschiede ich mich jetzt auch schon wieder, weil ich so langsam wirklich mal ins Bett sollte und davor noch mein ganzes Hab und Gut (und meinen Hut meine Hüte) eingepackt haben muss.

10. Oktober 2008

Zwei Tage mit der Heuschrecke gewandert

Gespeichert unter: Pfadfinder — Chef @ 20:10
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Das bin ich von gestern bis heute. Mit Mo, Jannik, Jan, Christian, Kathrin, Alex und Matthias. Und David war auch zwischendurch da.

Ein Stapel Arbeit

Ein Stapel Arbeit

Wir haben uns also im Pfadiheim getroffen, um endlich mal konkret an unserem Stammesliederbuch, der Wanderheuschrecke, zu arbeiten. Und das haben wir. Und dabei noch richtig viel Spaß gehabt und richtig geiles Essen gekocht.

Wir haben uns also durch ungefähr 37 Liederbücher durchgeschlagen, um ein Inhaltsverzeichnis und Kategorien für unser eigenes Super-Dooper-Liederbuch zu entwickeln. Und ganz viel anderes Zeug, wovon noch nix verraten wird.

Das geile Essen, von dem ich gesprochen hab war Minestrone. Mit Tortellini, Möhren, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten etc etc.

Wir sind also jetzt alle total motiviert und voller Zuversicht, dass unsere Wanderheuschrecke schon extrem bald fertig sein wird.

8. Oktober 2008

Gedenkminute

Gespeichert unter: Meerschweinchen, Oh nein! — Chef @ 16:29
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Ab jetzt. Für Rumo. Von dessen Tod ich grad erfahren hab.

Rumo war eines der aus unserer unglaublich ungeplanten Meerschweinchenzucht entstandenen Meerschweinchen. Er war braun-weiß-orange gefleckt und hatte wunderschöne Locken. Geboren wurde er am 11. Mai 2007.

Rumo lebte unter seinem neuen Namen Tequila seit einiger Zeit bei der Charly, einer Freundin von mir, zusammen mit seiner Schwester Ragnhild (auch von uns), die dann Martini getauft wurde. Dann gab’s da seit kurzem noch ein drittes Meerschweinchen, das sich irgendwann irgendwo plötzlich einen Virus eingefangen und dann den lieben Rumo angesteckt hatte. Auch das andere Meerschweinchen ist gestorben. Ragnhild ist total gesund, lebt jetzt aber allein. Hört sich total bekloppt an. ;)

Der gute alte Rumo starb am Sonntag, dem 5. Oktober 2008 in Überherrn.

Ich glaub, ich leg bald mal ein Blümchen auf sein Grab…

Sinnloser Zeitvertreib

Meine Bestleistung für diese Woche:

Ich hab mit meinem Holzschwert, das ich mal in ‘ner Gruppenstunde vor’m Pfingstlager gebaut hab, und einem gelben Luftballon Minigolf gespielt. Oder sowas ähnliches. Und dabei hatt ich ‘ne schwarze Strickmütze auf und hab Maria Mena gehört. =)

5. Oktober 2008

3 Tage Fahrt

Ob jetzt von den Ärzten oder von Luetzenkirchen. Ich war 3 Tage auf Fahrt und einen Tag auf dem Neuwieder Backesfest, und zwar mit Mo, Jannik, Christian, Kathrin, Alex und Jan. Und es war unheimlich cool.

Am Donnerstag (die Schüler unter uns hatten ja sowieso schon nach der 3. Stunde frei) stiegen wir um 15.21 in Saarlouis in den Zug, der uns in etwas mehr als 2 Stunden bis nach Koblenz brachte, von wo aus wir mit einem anderen Zug zum Neuwieder Hauptbahnhof fuhren. Im Bus, der uns zum Pfadiheim vom Stamm Pilgrim Falconi bringen sollte, trafen wir noch andere BdPler (aus Düsseldorf), die dort hinwollten. Wir allerdings gingen zuerst noch zum Aldi. Und während die einen einkauften, testete der Rest den Komfort von Einkaufswägen.

Als wir dann gegen 20 Uhr am im übrigen ziemlich geilen Heim der Pilgrim Falconis ankamen, bauten wir noch schnell unsere Kohte auf und gesellten uns dann zu den anderen Pfadfindern (verschiedenster Bünde), um das Backesfest zu feiern. Da wurd getanzt, gesungen und gelacht ganz viel Musik gemacht (wir kamen mit unserer ganz eigenen Version von Rihannas Umbrella meiner Meinung nach recht gut an) und, es war ja das Backesfest, gegessen, den frischen Flamm- bzw. Zwiebelkuchen aus dem alten Holzofen. Und es gab coole Getränke und die Stimmung war so gut, dass wir erst sehr sehr sehr spät mit dem Kopf auf den Tischen einfschliefen in der Kohte landeten. Deswegen kamen wir auch am nächsten Morgen erst gegen halb 1 weg, um die nächsten Tage auf Fahrt auf dem Rheinsteig (streiche das Rhein und ersetze das G durch ein L, dann hast du eine ungefähre Vorstellung von dem Ding) zu verbringen. Übrigens der Wanderweg des Jahres 2006.

Wir gingen durch ganz viele coole Städtchen, eins cooler als das andere und testeten die wilden Äpfel der Pfalz. Auf einem Berg (wie der Weg nach oben war, das will keiner wissen), wo zwar die Luft ging und ein Paraglider gleitete, aber man dafür einen geilen (vom leerstehenden Atomkraftwerk aber ein bisschen betrübten) Ausblick hatte, suchten wir uns einen einigermaßen windstillen Platz für’s Mittagessen. Die demolierte EM-Wurst war immernoch geil.

Dann zogen wir durch Wiesen und Wälder, schafften gnadenlos tausende von Höhenmetern und machten uns auf, die gefährlichste und steilste Straße unseres Sonnensystems hinabzurollensteigen. Und wir sahen ein Reh.

Außerdem hatten wir die besten Ausblicke, die man nur haben kann und gingen mal eben mir nichts dir nichts im 90°-Winkel auf Berge.

Nebenbei muss ich erwähnen, dass der Herbst eindeutig meine Lieblingsjahreszeit ist. Und die bunten Bäume in der Sonne sind nur ein Grund dafür.

Irgendwann am Abend beschlossen wir, uns auf Schlafplatzsuche zu begeben und fragten bei einem einsamen Haus auf dem Berg schnell nach Wasser. Die unglaublich sympathische Dame schenkte Jannik, Jan und Christian neben dem Wasser auch Äpfel und selbstgemachte Beerenmarmelade (richtig professionell, die haben sogar ‘ne Internetseite). Göttliche Beerenmarmelade.

Nachdem wir uns dafür entschieden hatten, in einer nahegelegenen Schutzhütte zu schlafen, kochten wir unser Abendessen auf einer Wiese, die ein bisschen abseits der Hütte lag. Es gab Borschtsch, irgendson russisches Zeug mit zuviel schs, das aber eindeutig geil schmeckt.

Am späten Abend fanden wir uns dann in der kleinen Schutzhütte ein, legten sie mit Isomatten aus und machten es uns gemütlich. Nach einigen Liedern und dummen Wortwitzen (Wie schon den ganzen Tag. Und auch die Tage danach.) schliefen wir total kuschelig eng ein.

Nach einer geruhsamen Nacht wurden wir allmählich wach, als hin und wieder Leute an uns vorbeikamen, denn die Schutzhütte war auf einem Parkplatz beim Wanderweg. Ein besonders nettes Ehepaar mit Wohnmobil stiftete uns den Rest ihres Kaffees und machte uns heißes Wasser, mit dem wir dann Tee kochen konnten. Wir sangen ihnen ein Liedchen und sie machten ein Foto und so konnte der Tag eigentlich nur noch cool werden.

Nach einem extrem süßen Frühstück (Fenner Harz ist jetzt auch außerhalb meiner Familie beliebt) und dem Versuch, unser Essgeschirr vom gröbsten Rosa der Borschtsch-Reste zu befreien, packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg.

An einem geilen Platz mit extrem schönem Ausblick machten wir ein Foto von uns und dem Rhein und den bunten Bäumen und bekamen von netten Menschen die restlichen 7 Mini-Täfelchen Ritter Sport geschenkt.

Dann ging’s durch einige Orte, vorbei an der Burg Hammerstein, durch alle Hammersteins, bis wir astr(h)ein im Rhein aßen. Auf einer SonnenSandbank. Ich liebe dich, doch nur bis zur Sandbank, is klar. Ziemlich cool. Da waren sogar Muscheln.

Unser zweites Essen kam dann in Form von Eis im hübschen Örtchen Rheinbrohl (da war übrigens an diesem Wochenende Weinfest) in der Bäckerei. Die verkauften 3 Kugeln Eis für 99 ct. Und hatten die genialsten Sorten. Ich hatte Stracciatella, Zitrone-Orange (in das ich mich sofort verliebt hab) und Banane.

Nach einem Abstecher im Lidl waren wir schließlich gegen 18 Uhr im Ort Bad Hönningen, wo wir eigentlich in den Tourist Information nach einer Schlafmöglichkeit fragen wollten, aber feststellen mussten, dass diese nur bis 12 Uhr mittags geöffnet hatte. Ins Pfarrhaus konnten wir auch nicht, da gerade Messe war. Und wie Christian aus dem Mini-Taxi-Spiel-Gerät-Ding vorm Supermarkt wieder rausgekommen ist, weiß ich auch nicht.

Also entschlossen wir uns dazu, auf das Schloss Ar(i)enfels (auch als „Schloss des Jahres“ bekannt, wie Mo von wikipedia weiß – 365 Fenster, 52 Türen, 12 Türme) zu gehen und dort mal zu fragen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einigen Kneipen vorbei, in denen die vom Federweißer Betrunkenen schon um 6 Uhr abends auf den Tischen tanzten. =)

Vor dem Schloss kam dann glücklicherweise gerade auch ein Mann, der dort wohnte und machte uns darauf aufmerksam, dass direkt neben dem Schloss ein Pfadfinderheim stand. Nach einigen Telefonaten (der Mann hatte Kontakte) bekamen wir die Nummer eines Stammesmitglieds. Der nette Herr sagte uns, wir könnten auf jeden Fall mal dort unsere Kohte aufbauen und Feuer machen und ihr Holz und ihre Stangen benutzen und er würde versuchen, einen Schlüssel zu organisieren, damit wir im Haus schlafen können.

Das hat zwar nicht geklappt, weil die Stammesleitung nicht da war, aber der Mann kam uns trotzdem noch besuchen, als wir gerade kochten, und wir unterhielten uns richtig nett. Es war ein Mosaik-Stamm mit dem Namen Rheinfranken und der Mann war einer der Gründer. Er war richtig nett und bot uns an, den Stamm doch einmal besuchen zu kommen, was wir auch auf jeden Fall machen wollen. Er fuhr dann leider schon relativ bald wieder und wir aßen unser cooles Essen. Italienischer Eintopf oder sowas, auf jeden Fall mal sehr lecker.Dann sangen wir noch am Feuer, bis wir schließlich aufräumten und unsere Runde in die Kohte verlagerten. Wir hatten zuvor vorsorglich schon ein Zweibein aufgebaut, da wir ja nicht wussten, ob wir im Haus schlafen können.

Nachdem wir Alex’ Ungewissheit über Fetersson und Pindus geklärt und einigen Schabernack mit der Kerze getrieben hatten, schliefen wir auch irgendwann in der Nacht mal ein.

Und am nächsten Morgen standen wir sogar wieder auf. Wir bauten ab, spülten unser Zeug und legten, wie versprochen, einen Zettel mit unserer Adresse und ein Abzeichen unseres Stammes hinter’s Haus.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof von Bad Hönningen, vorbei an der gleichen Kneipe wie am Vorabend, wo auch der gleiche Punk abging wie am Vorabend. Nachdem sich Fahrkartenschwierigkeiten aufgetan hatten, schafften wir es aber doch noch zum Koblenzer Bahnhof. Eine Stunde, bevor unser Zug fuhr, deswegen konnten wir noch zu Subway.

Als wir schließlich wirklich zur richtigen Zeit am Bahnsteig waren, konnten wir auch in den Zug rein, allerdings war nirgendwo Platz für uns alle, deswegen machten wir es uns einfach zwischen Abteil und Treppe gemütlich.

Irgendwann begannen wir zu singen, was vor allem die „Hühner auf der Flucht“ so sehr begeisterte, dass sie hinunterkamen und wir noch mehr sangen.

Gegen viertel vor 5 kamen wir dann auch in Saarlouis an und eine verdammt geile Fahrt mit verdammt geilem Backesfest am Anfang und verdammt geilen Leuten rund um die Uhr ging zu Ende.

1. Oktober 2008

Mein Leben hat wieder einen Sinn. Einen schmackhaften.

Gespeichert unter: Oh jaaa!, Unumstrittener Schwachsinn — Chef @ 19:15
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Ich inmitten eines kulinarischen Abenteuers

Ich inmitten eines kulinarischen Traumes

Ha. Als mein Vater heute nach Hause gekommen ist, hat man ihn erst mal gar nichgesehen. Weil er ‘ne riesige Kiste mitgebracht hat. Und nicht irgendeine Kiste, sondern eine Kiste von Crownfield. Crownfield ist eine Marke für Cereals, die bei uns in Forweiler im Industriegebiet eine ihrer Fabriken hat. Und da mein Vater im Moment für die was baut, hat er eben diese Kiste voll Cereals in den tollsten Variationen bekommen. Saubere Arbeit. =)

Mein Favorit ist ja der Choco-Moon, der hat’s mir angetan. Ich hab’s noch nich probiert, aber der Mond vorne drauf ist einfach zu goldig.

Auf jeden Fall sind wir jetzt erstmal versorgt. Ungefähr für die nächsten 10 Jahre, Pfingstlager eingeschlossen. Das Paradies auf Erden.

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