die chefsache

26. September 2008

Chefs persönliche Top 10 der Beschäftigungen während des Unterrichts

Es ist mal wieder Zeit. Diesmal für Chefs persönliche Top 10 Vol. 2.

Ob die folgenden Beschäftigungen wirklich sinnvoll oder einfach nur cool sind, darüber lässt sich streiten. Den Anfang (und damit mein ich nich etwa Platz 1, sondern den 10.) macht auf jeden Fall eine Beschäftigung, die meist nur Lehrer als sinnvoll ansehen. Egal. Ach ja, die Fachempfehlungen, die ich da immer abgebe, die hängen auch viel vom Lehrer ab. Bei mir klappt’s. =)

10. Mitarbeiten. Ja, es gibt auch coole Fächer oder zumindest coole Themen. In Chemie zum Beispiel, da arbeite ich ganz doll mit. Und in Englisch und in Deutsch und in Musik. Und so. ;-)

9. Bodypainting. Du siehst zwar nachher scheiße aus (bzw. dein Nachbar), aber 45 Minuten lang kümmert dich das nicht. Geht gut in Bio. =) Aber auch sonst, wenn du’s nicht zu auffällig machst.

8. Schlafen. Immer eine gute Möglichkeit. Müsste eigentlich auch weiter nach vorne, aber ich persönlich mach das nicht so oft, ich trink dann Kaffee. Aber wenn man mal schläft, dann meistens in der ersten Stunde…

7. Pläne. Total grandiose Pläne austüfteln, Mordintrigen schmieden und derartige Nachdenkangelegenheiten. Bietet sich halt an, weil man meistens nur ‘nen Kopf braucht.

6. Philosophie mit Anne. Wenn die akute Langeweile mich befällt, dann philosophiere ich mit der Anne. Fächer, bei denen sich Philosophieren anbietet, wären Latein, bilinguales Geschichte und sowas. Und wiederum Bio. Übrigens, Freunde eignen sich auch immer gut zum Spielen. Karten oder stundenlanges Galgenmännchen oder ähnliches, zum Beispiel.

5. Hausaufgaben. In der Not oder auch sonst, dann ist es immer praktisch, wenn man seine Hausaufgaben hat. Ich mach das zwar nicht so häufig (vor der Schule empfiehlt sich auch), aber die Hausaufgaben lassen sich auch manchmal gut im Unterricht davor erledigen. In Bio. =)

4. Natürlich nicht jedem möglich, aber deine Blogeinträge kannst du auch schonmal in der Schule entwerfen. Hab ich mit diesem hier gemacht. Wenn ich jetzt Bio schreiben würde, wär’s langweilig, Physik, Geschichte oder Latein eignen sich genauso.

Ok, und schon bin ich bei meinem persönlichen Treppchen angelangt:

3. Manche Leute schreiben gerne. Mit schreiben mein ich Lieder, Gedichte und blutrünstige Romane und so. An letzterem hab ich mich auch schon versucht. Wenn dich mal grad die Kreativität überkommt, schreib irgendwas voll, deinen Blog Block, dein Heft, deine Bank (wird aber schwierig, wenn’s um’s Vertonen geht). In den richtigen Situationen und wenn sich das anbietet, auch gerne die Tafel. Und wenn du zu deinem Lied noch ne Orchesterpartitur und Gitarrenakkorde bastelst, dann kannst du das ruhig öfter machen. Eigentlich in den meisten Fächern nötig, am besten, wenn ihr grad irgendwas auf’m Block (ggf. eben an der Tafel :D ) macht.

2. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen während des Unterrichts, die ich mir aber unbedingt abgewöhnen muss, weil nachher nirgendwo mehr Platz ist, ist das Kritzeln. Ich kritzel ganz viel dummes Zeug irgendwohin, Bilder oder Wörter oder fiese Smileys. Auf meinen Block oder in mein Lateinbuch oder in Annes Lateinbuch oder was weiß ich. Das kann man auch ganz toll mit dem 9. Platz vereinen. Und Kritzeln geht in jedem Fach. Halt auch gut in Latein, sonst wär das mit dem Lateinbuch ja doof.

Und mein persönlicher Platz 1 hat (womit auch sonst) mit den Pfadfindern zu tun. Denn so eine langweilige Unterrichtsstunde (nicht immer ist ‘ne Unterrichtsstunde langweilig, aber wenn…) eignet sich prima, wenn du mal eben ‘ne Gruppenstunde zu planen hast, dir tolle Sachen ausdenken musst oder ein Liederbuch entwerfen willst. Natürlich kannst du auch so mir nichts dir nichts schnell das Konzept für ein komplettes Lager ausarbeiten. In Bio zum Beispiel. Nur musst du eben aufpassen, dass beim Wolfslauf nicht plötzlich was mit Fructose oder Polysacchariden auftaucht. =)

‘nen kleinen Hinweis hab ich noch:

Ich hab niemals behauptet, dass jetzt unbedingt in einer Biostunde diese ganzen 10 Punkte ausprobiert werden müssen. Das sind lediglich Anregungen. Aber das geht auch in Freistunden. ;-)

Bücher, Bücher, hunderttausend Büchert

Fast. Fast hunderttausend Bücher befanden sich am Wochenende auf dem Buchimistenkongress in Buchhaim, andere nennen es auch „Bundesmeutenführertreffen 2008 in Immenhausen“.

Ich bin zwar ein bisschen spät mit meinem Blogeintrag, aber ich bin immernoch genauso motiviert.

Am Freitag, nachdem ich schon mal ein paar Unterrichtsstunden beaurlaubt worden war, fuhren wir los. Und wir hörten auch so schnell nicht mehr auf mit fahren, quasi sind wir (abgesehen von ein paar Zwischenstops zum Leute-und-Material-Einladen) gefahren, gefahren und gefahren, bis wir dann gegen halb 11 total stilvoll mit Singsang und Fahnen in Buchhaim eingetreten sind.

Nachdem wir uns angemeldet hatten, unsere geil-geiler-geilste Jurtenkonstruktion aufgebaut und zu später schon wieder früher Stunde als Schwenker den Schwenker auf dem Schwenker geschwenkt und gegessen hatten, holten wir uns in unseren Schlafsäcken eine (wenn nich sogar zwei) Erkältung.

Spätestens am nächsten Morgen wusste dann auch ich, dass es in Immenhausen wirklich immer kalt ist. Und gutes Essen gibt. Und ich glaube, es ist nicht gesund, wenn man von Yoga Muskelkater kriegt. Irgendwas hab ich falsch gemacht.

Vormittags liefen dann die Lesezirkel ab, bevor sie nach dem Mittagessen von der praktischen Buchführung abgelöst wurden. Morgens ging ich zur Ideensammlung für Meutenstunden zum Thema Buch und hab auch ganz viele Ideen gesammelt und ein paar Spiele gespielt und einen Haufen Spaß gehabt und wirklich Stoff für die nächsten 20 Meutenstunden ausprobiert. Nachmittags war ich dann zu praktischen Buchführung bei Mo, der einen Workshop zum Thema Vorlesetechniken anbot, ich konnt halt einfach nich dafür. Wie ich erwartet hab, war das auch extrem cool. =)

Jim Knopf und Fans

Jim Knopf und Fans

Nach dem Abendessen fand dann der große Dichterfriedhof statt und wir mussten ganz viele tolle Schriftsteller meiner Kindheit (und auch der vieler vieler anderer) retten. Die wurden dann von den verschiedenen LVs dargestellt. Astrid Lindgren (Yeah, ich hab Lydias Köttbullar gegessen!), Ottfried Preußler, Michael Ende (Und ich hab ein VIP-Foto mit Jim Knopf.), die Gebrüder Grimm.. Und Rudyard Kipling, den hatten wir. Und wir hatten eine tolle Schlange und einen Dschungel in unserer Jurte, und es gab Lieder und Fragen und die Bananen vom Singetreffen. ;-)

Das ganze war dann nach circa anderthalb Stunden vorbei, weil dann die PBH (patriotischen Buchhasser) aufgetaucht sind, die Papier geklaut haben. Nicht irgendein Papier. Auf jeden Fall Papier, dass wir dann wieder finden mussten, mit Luftballons an den Handgelenken, die dann von den PBH zum Platzen gebracht wurden. Wenn sie’s schafften. Die Gruppe, in die ich mich dazugeschmuggelt hatte, hat sensationelle 14 Blatt Papier gefunden. Nur schlappe zweihundertnochwas weniger als die Erstplatzierten.

Und um den geilen Tag perfekt ausklingen zu lassen, wurde dann in der zentralen Jurte noch gesungen und Tee getrunken und so. Und dann wurde geschlafen und gefroren.

Sonntagsmorgens gab es nach der Morgenrunde Frühstück in frei gemischten Gruppen. Danach durften wir im Sinne eines Spiels die brandneue Wölflingsspur zusammensetzen. Und weil sie so schön ist, hat sie jetzt auch jeder Teilnehmer in klein. Zwar nicht quadratisch, praktisch, gut, aber mit hübschen quadratischen, praktischen, guten Dingern drin. =)

Dann wurde abgebaut und aufgeräumt und geabschlusskreist.

Und wir machten uns trotz logistischer Schwierigkeiten auf den langen, beschwerlichen Weg ins Saarland. Ich will jetzt nicht von messerscharfem und hüfthohem Gras sprechen, aber die Eingeweide der Erde hab ich kurzzeitig gesehen, bevor ich dann müde, fertig aber unheimlich glücklich daheim ankam der Forweila Kirw doch noch einen Besuch abstattete. Wenn ich schon die Hälfte verpasst hab. ;)

Oh, da waren übrigens auch noch andere, auf dem Bundesmeutenführertreffen. Und noch andere.

18. September 2008

Auf nach Hessen (ins Land der geriffelten Vasen?!)

Genau dorthin werd ich morgen fahren. Und mit mir noch gaaaaaaaaanz viele andere Leute aus ganz Deutschland. Und die sind alle Meutenführer, weil am Wochenende nämlich das Bundesmeutenführertreffen in Immenhausen stattfindet. Und das allerbeste ist, dass es sich ja Buchimistenkongress nennt, für mich total das Richtige.

Mein einziges Problem bei der Sache ist die Forweila Kirw an eben genau diesem Wochenende und der damit verbundene Forweila Kirwenumzug, wo ich dann leider nich da sein werde. Obwohl wir extra ‘n Schiff gebaut haben. Aber den Quetschenkuchen werd ich schon irgendwie nachholen. :-)

Natürlich fahren auch ganz viele tolle Menschen aus unserem LV mit nach Hässä, wie zum Beispiel der Mo, bei dem man ganz toll Hessisch lernen kann.

14. September 2008

Leg dich nicht mit Popcorn an

Am Freitagabend war ich mit Franz, Maike und Dominik im Kino. Und zwar in „Leg dich nicht mit Zohan an“.

Weltklasse Film! ;-D So flach, dass er schon wieder lustig ist.

Nur so viel: Zohan, gespielt von Ben Stiller Adam Sandler, ist ein israelischer Agent, der’s ganz schön drauf hat, aber eigentlich viel lieber Frisör wäre. Deshalb flüchtet er nach New York, wo er aber bald von seiner Vergangenheit überrascht wird. Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern wird hierbei gnadenlos auf die Schippe genommen, wie es der Jan so schön ausgedrückt hat.

Der Film ist ziemlich amüsant, allerdings darf man nicht so sehr über die Handlung nachdenken. =)

12. September 2008

Chefs persönliche Top 10 der Gute-Laune-Songs

Gute-Laune-Songs, das sind Lieder, zu denen man durch’s Zimmer hüpfen und einfach nicht mehr schlecht gelaunt sein kann. Ich hatte eine riesige Auswahl und es war gar nicht so leicht, die auf 10 Lieder zu reduzieren. Hab ich letztendlich dann aber doch geschafft und es ist für jeden was dabei.

10. Den wunderschönen 10. Platz (übrigens der einzige mit zwei Ziffern) belegen die Counting Crows mit „Accidentally in Love„. Dieses Lied wird auf Anhieb wohl wenigen ein Begriff sein, aber ihr kennt es alle. Zumindest, wenn ihr Shrek 2 gesehen habt. Und wenn nich, dann müsst ihr den Film gucken. Und das Video.

9. Knapp davor liegt „Jo-Anna Says“ von Sun of a Plumber. Der Sohn eines Klempners ist eigentlich der Sänger von Roxette als Solokünstler. Das Lied dürfte allerdings weniger bekannt sein, glaube ich. Nich mehr lange.

8. Der nächste Song heißt „Fascination“ und kommt von der dänischen Band Alphabeat. Eines der buntesten Videos, die ich je gesehen hab. Das Lied wurde übrigens für eine Werbung für Coca Cola light benutzt…

7. Auf Platz sieben haben es Fiddler’s Green geschafft, und zwar mit „Kiss U Miss U„. Übrigens seit einiger Zeit mein Weckton, nur empfehlenswert. Das kleine Problem bei dieser Platzierung ist die Tatsache, dass dieses Lied nicht auf Youtube existiert. Also muss ich euch anders helfen.

6. Auf dem 6. Platz findet sich die coolere Madonna – Cher (die Frau, die allein wegen ihrer verschieden Frisuren schon 2 Millionen Preise bekommen hat). Mit dem „Shoop Shoop Song„. Den kennt ihr alle. Übrigens, dei beiden tollen Backround-Sängerinnen sind Christina Applegate und Winona Ryder…

5.Just my Imagination“ von den Cranberries teilt sich mit Cher das Mittelfeld. Und dieses Lied hat den 5. Platz auch verdient.

4. Einen Tick besser ist aber noch die Frau, die ich mittlerweile schon mehr oder weniger zu einem Vorbild auserkoren hab: Amy MacDonald. Wie schon mein Bruder einst gesagt hat: „Wenn ich ‘ne Frau wär, würd ich so Musik machen wie die Amy.“ Eigentlich verbreiten fast alle Lieder von ihr gute Laune, aber am meisten tut das „Barrowland Ballroom„.

So, dann wären wir wohl schon auf’m Treppchen. Und die ersten 3 sind’s auch wert, dass ich die Videos hier poste.

3. In dem Bronzelied der Guten Laune geht es um Bananenpfannkuchen. Das sagt ja wohl schon alles. Jack Johnson mit „Banana Pancakes“.

2. Eines der besten Lieder, das im Moment in den Charts ist. Falls es überhaupt noch drin ist, aber auf jeden Fall ist es relativ neu. Und das Video zu diesem Lied ist einfach nur gut. „I’m Yours“ von Jason Mraz.

Und, tätärä, natürlich gibt es auch einen Gewinner. War für mich immer der Gute-Laune-Song schlechthin und wird es auch bleiben.

Platz 1 ist für Katrina and the Waves und „Walking on Sunshine“. Auch wenn das Video etwas überholt sein mag… =)

Achja, ich hab noch einen weiteren Platz zu vergeben. Der Sympathie-Trostpreis der Jury geht an „Rama Lama Ding Dong“. Im Original von The Edsels aus dem Jahr 1957. Wobei die Version von Rocky Sharpe and the Replays bekannter ist. Also, ich kannt das Lied auf jeden Fall mehr in der neueren Version…

ALT vs. NEU (leider leider hab ich kein Video von der eigentlichen Band gefunden, das nicht live war und schlechte Qualität hat, sorry.. aber einfach nur auf das Lied achten. Auf das Lied in der Mitte. :-D )

Pe-Ess: Meine Moderation ist doch schon auf Vivaniveau, oder?!

Die ultimative neue Rubrik

Gespeichert unter: Chefs persönliche Top 10 — Chef @ 13:53
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…will ich schon seit einiger Zeit gründen und das mach ich jetzt auch.

Nämlich die Kategorie „Chefs persönliche Top 10″, die dann in unregelmäßigen Abständen mit einem anderen Top 10-würdigen Thema erscheinen wird.

Den Anfang machen die Gute-Laune-Songs.

Viel Spaß =)

8. September 2008

Kohten, Klampfen, Kochlöffel

An diesem Wochenende wurden alle meine Lieblingsbeschäftigungen vereint. Pfadfinder, Musik und Essen.

Ich war nämlich, wie auch viele andere Menschen aus unserem LV, auf der Schmidtburg zum Singetreffen & Kochenende.

Am Freitag (glücklicherweise hatte ich schulfrei, da konnt ich dann am Morgen schon mal ein bisschen vorschlafen) fuhr unser Stamm mit 11 bzw. 12 Leuten in 3 Autos auf die bis kurz vor die Schmidtburg, wobei manche Fahrer den Weg besser kannten als andere…Wir bauten ein wunderschönes Kamel auf und versuchten Tee zu kochen, das wurde allerdings durch aufkommenden Nieselregen verhindert. Ebendieser Regen war auch Schuld daran, dass das für den Abend geplante Programm ins Wasser ausfiel.

So vertrieben wir uns die Zeit im Kamel mit essen und gratulieren, weil der Simon Geburtstag hatte. Also, am Samstag. Da gab’s dann auch Kuchen.

Nach einigen Stunden Schlaf, dem Frühstück und der Morgenrunde, begannen wir auch alle zu kochen. Jede Sippe bereitete ein Mittagessen für den Wettbewerb vor, das auch von der Jury verköstigt wurde. Unsere meiner Ansicht nach geile exotische Suppe mit den Krumpakéichelcha wurde durch den Nachtisch noch getoppt. Das waren karamellisierte Bananen mit Johannisbeermarmelade und Kokosraspeln, nur mal so am Rande. Wir haben übrigens nicht gewonnen. ;-)

Auch für das Buffet beim Singetreffen mussten die Stämme Beiträge beitragen, sowohl essbare als auch musikalische. So vereinten sich bei uns der Mandarinen-Zwiebel-Salat un der Italienische Gnocchi-Salat mit dem Dalai Lama und der Santiano.

Sonnenschein und wilde Feste und ganz viele tolle Lieder später konnte der über den ganzen Tag verteilt konsumierte Kaffee nicht mehr standhalten und ich ging „schlafen“. 4 Stunden danach, die mir vorkamen wie die Hälfte, war ich schon wieder gezwungen, wach zu sein.

Wir bauten die Zelte ab und aßen Brot auf Nutella und beseitigten unter strenger Aufsicht unsere Spuren, bis wir irgendwann gegen Mittag wieder den Berg erklommen, um die Autos jeweils 30 Tonnen schwerer zu machen und in Richtung Altforweiler von dannen zu ziehen fahren.

Ein sehr sehr sehr gelungenes Wochenende, das meiner Gitarre noch ein paar Macken mehr verpasst hat.

4. September 2008

Das Toiletten-Problem

Meine Schule hat sie nich mehr alle ist einfach amüsant, das weiß ich ja schon länger. Aber so langsam beginne ich an meinem verrückten gesunden Menschenverstand zu zweifeln.

Heute kam während der Mathestunde eine wundervolle Durchsage zum Thema Toilettenpapier und wir hörten alle zu. Demnach würde jetzt, wo der Eckenpisser sich verduftet verpisst hat, das Toilettenpapier (obwohl man es eigentlich nicht so nennen dürfte) dermaßen verschwendet werden, dass der Hausmeister zu viel Zeit damit verbringt, neue Rollen aufzufüllen. Oder so. Als ob das schon mal jemals passiert wäre.

Auf jeden Fall werde das ganze jetzt beobachtet und wenn sich nichts bessern wird, müsse man sich sein Klopapier zukünftig auf dem Sekretariat in geregelten Mengen abholen kommen. Außerdem solle man doch bitte darauf achten, ob irgendjemand mit Toilettenpapier um sich schmeißt und diesen mal schön ermahnen. Mittlerweile hängen sogar Zettel überall.

Hach, is klar.

Naja, also, ich geh ja nicht wirklich häufig in der Schule auf eins dieser Drecksklos. Aber wenn ich da mal wieder hinkomm, dann weiß ich was ich mach. :-)

Das Coolste ist, Nadine hat vor kurzem auf ihrem Blog auch über das Klopapier-Problem an ihrer Schule berichtet. Nur dass es da verschwindet und nicht verschwendet (wird). :-D

1. September 2008

Mehl und Wasser. Mein Wochenende.

Das letzte Wochenende wurde natürlich angeführt von den üblichen Freizeitbeschäftigungen bei mir: Pfadfinder, Wasser, Messdienerstunde, Familie, Schlaf, Schwenker.

Am Samstagmorgen fing es an mit der Messdienergruppenstunde. Da es für mich nich allzu lange dauert, auf die andere Straßenseite zu kommen, musst ich auch nich sooo überaus früh aufstehen. Es war ziemlich geiles Wetter, deshalb blieben wir die ganze Zeit im Garten und unterhielten die Kinder mit Spielen, die Leute wie ich bei den Pfadfindern gelernt hatten.

Nachmittags ging’s dann weiter mit meinem Vollzeitprogramm, abermals hatte es was viel mit Kindern zu tun. Der Ortsjugendring (d.h. Pfadfinder, Jugendfeuerwehr, Musikverein) veranstaltete einen Nachmittag für Kinder jeden Alters auf dem alten Schulhof. Thema: Hexen und Zauberer. Die Pfadfinder machten Stockbrot, malten so komische Tattoo-Teile, bastelten Amulette und hatten außerdem noch Mandalas. Natürlich war ich beim Stockbrot, ich bin eben nich der künstlerischste Mensch! =)

Wir hatten zwar zu wenig Teig und es hat ziemlich gedauert mit Holzkohle und Kreide diesen weißen Weichei-Feueranzündern anständige Hitze hervorzubringen, aber den Kleinen hat’s geschmeckt. Mir auch.

Das Fiese an der Stockbrotgeschichte war das Mehl, das nach einiger Zeit nicht mehr ganz da war, wo es eigentlich hingehörte, sondern sich stattdessen in den Haaren verschiedener Pfadis verteilt hatte. Tja, man sollte mit Schüsseln voller Mehl nicht sorglos durch die Gegend hüpfen.

Gegen 17 Uhr kam dann eine Hexe, die machte ein Mitmachmusical. Abgesehen von ihren schlimmen Drogen- und nicht ganz jugendfreien Erzählungen war’s ziemlich cool! :-D

Und, ja, wir hatten zu…fünft 1500 Hexenpunkte! Oder 2000. Oder so.

Dann gab’s noch Besichtigungstour durch Janniks Zimmer und dann war ich auch schon wieder daheim.

Und dann begann eindeutig der sättigende Teil des Tages, wir haben mit Familie und Freunden geschwenkt. Naja, mit so ‘nem genialen Grillplatz muss man das ja auch.

Am nächsten Tag hab ich erst mal geschlafen, hatt ich mir auch verdient. Und weil mein Bett so gemütlich war, bin ich auch nich aufgestanden, als ich wach war.

Aber irgendwann dann schon, schließlich hab ich ja immer Hunger.

Leider musst ich noch extrem viele Hausaufgaben erledigen und hab mich dann erst in den Pool der Verwandschaft gestürzt, als es nich mehr ganz so warm war. Auf jeden Fall war mein Kreislauf von jetzt auf gleich topfit. Meine Venen werden sich erst mal ‘ne Zeit lang nicht mehr beklagen!

Aus dem schönen warmen Wasser wurde ich dann aber rausgejagt, als es anfing zu regnen, für mich aber kein Grund, ins Haus zu gehen, sondern ne wunderschöne Gelegenheit für ‘nen Regentanz mit Kleincousinchen, während Kleincousinchen Nummer 2 sich ‘ne Wäschbitt Wanne mit warmem Wasser geordert und sich kurzerhand unter’m Dach vom kalten Schwimmbad erholt hat.

Und dann…kamen die Simpsons! ;-)

Danach begann dann meine tägliche Ich-sing-jetzt-alle-Lieder-die-ich-kenn-mit-meiner-Gitarre-Stunde, die direkt in die Ich-muss-mit-Mo-Englisch-reden-um-Essen-für’s-Kochenende-auszusuchen-Zeit überging, gefolgt von der Bye-I-have-to-watch-Tv Tschüss-ich-muss-Fernsehen-gucken-Nummer.

Und dann ging ich schlafen ins Bett. Zum Lesen. Schlafen kam später.

Das war ein detailfreundlicher Bericht meines aufregenden Wochenendes. :-)

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