die chefsache

29. August 2008

Salut, au revoir et à bientôt!

Gespeichert unter: Schule — Chef @ 20:02
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Heute hab ich zusammen mit den meisten anderen Neunern des Saarlandes die Landesweite Vergleichsarbeit für die erste Fremdsprache geschrieben, für mich war das Französisch (yeah, ich bin bilingual, haha, ich war im Vorteil :P ).

Das war dann vorerst meine letzte Vergleichsarbeit bis zum Abitur und das bedaure ich eigentlich auch gar nicht.

Aber ich bedaure, dass das Ding nicht gewertet wird (wir waren letztes Jahr in Mathe einfach zu schlecht, deshalb wird ab sofort keine Vergleichsarbeit mehr gewertet^^)! Weil es so verdammt leicht war, dass ich gern ne Note hätte… :-D

Die Arbeit bestand aus 3 Teilen: Leseverstehen, Schreibaufgabe, Hörverstehen.

Alles wurde streng kontrolliert, nur kam die Lehrerin, die uns beaufsichtigen sollte, erst mal zu spät und hatte auch die Arbeitsblätter gar nicht (war mir nur recht), weil sie wahrscheinlich die zwanzig Dutzend Durchsagen zur Vergleichsarbeit (alle im selben Wortlaut) am Tag zuvor überhört hatte – kann ich durchaus nachvollziehen. :-)

Tja, wir haben’s dann doch noch über die Bühne gebracht, ungefähr anderthalb Stunden + 10 Minuten Pause zwischen Teil 1&2 und dem 3. Teil hat’s insgesamt gedauert und jetzt dürfen wir erst mal n halbes Jahr auf die Ergebnisse warten. ;-)

P.S.: Huu, ich hab’s sogar ohne den guten Freund Dextro Energy geschafft. :-)

P.P.S.: Ich muss gestehen, ich hab überhaupt gar keinen Stratz dafür gelernt!

26. August 2008

Hohohohe Motivation, Part 2.0

Gespeichert unter: Oh jaaa!, Pfadfinder, Spaaaaaaaaaß — Chef @ 19:52
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Heute war wieder Meutenstunde. Und wir hatten sogar Neuzugang, in der 2. Gruppenstunde!! :D

Und ich bin mindestens genau so übermotiviert wie vor einer Woche…

Meine Meinung zum übergroßen Abstand von Dienstagen kennt ihr ja schon! ;)

19. August 2008

Ich bin ein kleiner Vogel, verdammt!

So, das ist ein historischer Tag, muss ab sofort in jeden Kalender. Irgendein Gedenktag, am besten mit schulfrei. Ab heute werd ich nämlich auch wieder mit ‘nem gelben Halstuch herumlaufen, denn ab heute bin ich mehr oder weniger offiziell Meutenführer. Juhu!

Zusammen mit Mo und Jan und 6 Kindern (und es werden noch vieeel mehr) hatten wir heute die erste Meutenstunde der neuen Meute. Ein Drittel der Kinder ist mit mir verwandt, ein Drittel kannte ich schon, das andere Drittel ist auch extrem cool. =)

Nachdem die Eltern weg waren haben wir einige (Kennenlern)spiele gespielt, was den Kindern sichtlich Spaß gemacht hat. Auf jeden Fall stuf ich das mal so ein.

Außerdem haben wir mal ein bisschen gefragt, was die Kleinen über die Pfadfinder wissen – da kamen dann die üblichen Dinge (Achtung, nein, wir essen keine wenig Würmer! :P ), und Johanna hat an den Kirwenumzug gedacht, es allerdings nich gesagt. Hmm. War doch richtig. =)

Und wir haben ein Singspiel aus meiner persönlichen Top-5-der-coolsten-Singspiel-Favoritenliste gesungen und gespielt gesingspielt, den kleinen Vogel. Spätestens ab dann hatten wir sie auf unserer Seite. ;-)

Dann haben wir eine Art Kimspiel mit Pfadfindergegenständen (sie mussten auch erstmal rausfinden, was da jetzt wie heißt und so) gespielt, mit Halstüchern, Abzeichen, Knoten, Wanderschuh, Liederbuch, Wasserflasche und so weiter. Soll ich erwähnen, wessen grandiose Idee das war? ;-)

Aber leider leider ist eine Stunde eben nur so lang wie zwei halbe, und zwei halbe sind bekanntlich kurz. Also mussten wir schon relativ bald Abschlusskreis machen.

Meiner Meinung nach hat’s den Kindern sehr sehr viel Spaß gemacht, mindestens so viel wie mir, dann ist ja alles gut. Und sie kommen alle nächste Woche wieder und bringen die halbe Schule mit.

Und, ha, ich glaub, sie mögen uns.

Und, ha, ich glaub, ich werd noch sehr viel lernen müssen. :-)

Und Dienstage sind viel zu weit auseinander.

Hoho, ich bin hochmotiviert heut…

Weniger Wohnfläche für den Mann im Mond

Und zwar wegen der partiellen Mondfinsternis, die gestern am Samstag von circa 21 Uhr bis 1 Uhr nachts stattgefunden hat. Die größte Verdeckung wurde übrigens um 23.10 erreicht. Aber das is ja unwichtig. =) Jedenfalls wurde aus dem schönen runden Vollmond mal eben schnell eine kleine weiße Sichel.

Wir hatten von unserem Balkon?! Garagendach den weltbesten Ausblick und konnten beobachten, wie der Schatten der Erde sich immer weiter vor das Garagendach den Mond schob, er wurde allerdings nicht ganz verdeckt, deswegen ja partiell. Nachzulesen auch auf Wikipedia, mit dem Unterschied, dass Wikipedia mehr weiß als ich.

Tja, deswegen hatte der arme Käsekerl für kurze Zeit keinen Platz mehr da oben, schon unfair… aber naja, wenn er auf der Sonne leben würde, hätte er noch mehr Pech. =)

Ach ja, und noch vielen Dank an Mo für das geile Foto.

Anmerkung: Den Artikel hab ich erst so spät gepostet, weil ich das Foto noch hinzufügen musst. =)

13. August 2008

Spellbound.

Totaly SPELLBOUND!

Gestern waren der David und ich mit unseren Eltern in Trier in der Arena auf einem Konzert von Katie Melua. Wem der Name kein Begriff ist: Katie ist eine fantastische britisch-georgische Jazzsängerin und sie hat’s einfach nur drauf.

Nachdem wir endlich einen Parkplatz gefunden und prompt meinen Politiklehrer gesehen hatten (tja, ich blieb unerkannt), ließen wir uns unsere Karten zerstören und stürzten begaben uns in die Menge.

Um 20 Uhr kam dann zuerst mal die „Vorband“, bestehend aus Matthias Kellner und seiner Gitarre (wir dachten, Katie wäre plötzlich rundlicher und hätte einen Bartwuchs), der Kerl war eigentlich recht gut.

Doch dann, gegen viertel vor 9 kam dann die liebe Katie mit ihrer phänomenalen Band (Bassist für E- und Kontrabass, Schlagzeuger, Gitarrist, Pianist mit Flügel und Keyboard und ein Mann, der Mandoline, Flöte, Geige und Hammondorgel spielte! Ach ja, Katie selbst spielt auch noch Gitarre und Klavier.) auf die Bühne gehüpft. Mein Bruder und ich hatten Stehplätze mit super Blick auf die Bühne (Stage-Diving wollten wir allerdings nicht riskieren) und die Leute auf der Bühne legten einen extrem geilen Auftritt hin, der ungefähr 1,5 Stunden + 3 Zugaben dauerte. Die Band war wirklich ziemlich perfekt, die Solos genial (z. B. das Piano-Mandoline-Unisolo) und Katie sowieso noch besser. =)

Das coolste Detail, das mir aufgefallen ist: Das Lied „Spider’s Web“ (eines der besten Lieder gegen Rassismus, das jemals geschrieben wurde) spielt Katie immer mit einer roten E-Gitarre, das wusst ich schon vorher. Allerdings hab ich festgestellt, das der Gurt von genau dieser Gitarre mit einem Spinnennetzmuster bedruckt ist. Find ich ziemlich klasse…

Wir hörten all die Lieder, die wir hören wollten, und noch ganz viele andere tolle und so gingen wir dann wunschlos glücklich (Chefchen mit T-Shirt ausgestattet) nach einem coolen Konzert aus der Arena.

Und da wir ungefähr ne halbe Stunde brauchten, bis wir von dem bescheuerten Parkplatz voller Katie-Besucher wieder auf die Straße kamen, hatten wir verdammten Durst und hielten mit quietschenden Reifen an der Tankstelle.

Ach ja, wer die Überschrift versteht, soll sich melden. =)

Der Ernst des Lebens!

Gespeichert unter: Schule — Chef @ 14:19
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Leider leider leider sind die Ferien schon vorbei. Und ich muss sagen, es waren echt verdaaaaammt geile Ferien. Die eine Hälfte hab ich mit den Pfadfindern und der Musik, die andere mit Schlaf und Essen verbracht. =)

So, aber jetzt geht’s wieder los (bzw. vorgestern, ich bin n bisschen spät dran) mit der lieben Schule…

Der geneigte Leser weiß, dass ich mittlerweile im 9. Schuljahr bin, der noch geneigtere kennt (kennen ist übertrieben) auch meine Schule, das Robert Schuman-Gymnasium in Saarlouis.

Allgemein bin ich eigentlich ziemlich zufrieden mit meinen Lehrern, vor allem mit meiner Klassenlehrerin, mit der wir in der Fahrtenwoche vorrausichtlich nach London fahren werden.. Yiey! Auch mein Stundenplan ist ganz in Ordnung, auf jeden Fall besser als im Jahr davor.

Ich werd dann mal schauen, wie dieses Schuljahr so wird… ich mach Praktikum! Hehe.. =)

6. August 2008

Mit Fahrtengruppe Pappnasenkönige durch’s Ruwertal!

Fahrtengruppe Pappnasenkönige, das sind Mo, Jannik, Jan, Christian und ich. Und wir waren von Montag bis Mittwoch auf Fahrt, von Zerf aus an der Ruwer entlang bis nach Trier-Ruwer.

Am Montag begann alles damit, dass wir den ersten pünktlichen Zug in der Geschichte der Deutschen Bahn verpassten. Was aber nicht weiter schlimm war, da wir so noch in Saarlouis einkaufen gehen konnten. Das einzig richtige, wie sich später herausstellte. Als wir dann den Regionalexpress um 20 nach 11 betraten, waren wir hochmotiviert – nicht zuletzt wegen der sage und schreibe 5 Instrumente, die wir dabei hatten: 3 Gitarren, eine Mandoline und eine Ukulele. Dann noch 1000 Liederbücher und 5 laute Organe und die Fahrt konnte nur noch perfekter werden.

In Saarburg verließen wir dann den Zug und hatten eigentlich vor, mit dem Bus eine halbe Stunde später nach Zerf zu fahren. Doch als wir dann nach einem kurzen Rundgang durch die Stadt an der Haltestelle ankamen bemerkten wir nach 20 Minuten, dass der Bus einfach nicht fuhr. Tja, auf den Schreck mussten wir erst mal Äpfel essen und nach dem nächsten Bus gucken. Doch – wie zu erwarten – gab es diesen Bus genau so wenig wie die andere Bushaltestelle, wo er „abfahren“ sollte. Die Dame bei der Touristeninformation wusste auch nicht, wo sich diese imaginäre Haltestelle befinden sollte, deshalb zeigte sie als Wegbeschreibung einfach mal mit der rechten Hand nach rechts und sagte: „Da müsst ihr zuerst einmal links.“

Auf dem Weg zum Busbahnhof dann, wo wiederum ein Bus nach Zerf abfahren sollte, allerdings erst um halb 4, entdeckten wir als Entschädigung das „Amt für Wiedergutmachung“. Fantastisch. Und da der Busbahnhof, wenn nicht gerade die Saarburger Bimmelbahn vorbeifuhr, vollkommen verlassen war, konnten wir uns dort gemütlich bei 40°C im Schatten niederlassen und Mittagessen essen. Und da wir ja noch 2 Stunden Zeit hatten, spielten wir 10000 – Jannik hatte glücklicherweise einen Becher und 6 Würfel dabei. Mo vertrieb sich die Zeit außerdem mit Gemälden auf seinem Idar-Oberschenkel. =)

Und zu unserer Freude gab es den Bus dann auch wirklich! Wir fuhren mit dem coolsten Gefährt überhaupt (es hieß übrigens „Saftladen“) bis nach Zerf und waren sogar die einzigen Fahrgäste. Die meiste Zeit lang zumindest. In Zerf entdeckten wir die Karte (der Zahnarzt-Zahn steht laut Christian übrigens für Biber in der Ruwer), führten unsere Liste der imaginären Dinge, die es eigentlich geben sollte, fort, indem wir vergebens die eingezeichnete Information suchten und liefen dann erst mal in die falsche Richtung. Irgendwann fanden wir aber doch noch die ehemalige Bahnstrecke und gingen einen verdammt coolen Weg unter unzähligen Brücken durch. Zwischendurch legten wir natürlich Motivationspausen ein (die Rahm-Mandel-Schokolade von Aldi ist total geil) und holten Wasser. Als wir allmählich Hunger bekamen, schauten wir uns nach einem Schlafplatz um und fanden auch eine Lichtung direkt an der Ruwer. Dann bauten wir die Kohte auf (längere Geschichte), machten Holz und Feuer und kochten ein verdammt geiles Essen. Eintopf. Mit Zucchini, Möhren, Kartoffeln, Knoblauch, Zwiebeln, tätärä, tätärä. Als wir dann das Abschlussfeuerwerk der Zerfer Kirw beobachten durften, wurde uns klar, dass es schon dunkel war, und spät, und so weiter, deswegen krabbelten wir mal in die Kohte, trafen Sicherheitsvorkehrungen für die Instrumente und schliefen. Ziemlich schnell, ziemlich gut, ziemlich zu lang.

Am nächsten Morgen standen wir anderthalb Stunden nach dem ersten Weckton von allerlei Handys auf, spülten, stürzten die Kohte, packten und gingen flink weiter, da wir an diesem Tag extrem viele Kilometer schaffen mussten. Auf jeden Fall mal mehr Kilometer, als in Lettland an drei Tagen einem Tag. Wir gingen zwar wieder auf der stillgelegten Bahnstrecke, allerdings auf dem Teil, der zum Radweg umgebaut worden war, was hieß, dass es sich verdammt gut gehen ließ. Wir legten wieder ‘ne Mittagsessenspause ein und stellten beim An-, Zwischen- (!) und Absingen fest, dass sich „Endlos sind jene Straßen“ mit 5 Instrumenten und 5 Sängern unheimlich grandios anhört. Was uns wiederum auf die Idee brachte, ein eigenes Liederbuch herauszubringen. =)

Der coolste Zwischenstop war (dicht gefolgt vom Malzbiergelage) eindeutig in der Millionenmetropole dem 70-Einwohner-Örtchen Sommerau (siehe Tour De Mo), wo wir erst auf die tolle Burg hinaufstiegen und uns dann im Bushaltestellenhäuschen (leider nicht mintgrün) niederließen, um Wasser holen zu gehen. Das mit dem Bushaltestellenhäuschen konnten wir getrost tun, da ja eh nur zweimal am Tag ein Bus durch dieses Kaff Dörflein fährt.

Abends, als wir um die 20 Kilometer auf’m Buckel hatten, erreichten wir dann das Tagesziel Waldrach. Der Ort wurde uns spätestens dann sympathisch, als uns die Bäckereitante alle Brötchen schenkte, die sie noch übrig hatte – 3 Stück für jeden. Nach einer Tasse einem Schwedenbecher Kakao machten wir uns dann auf Schlafplatzsuche und ließen uns schließlich im Park am Ortsende nieder, der sogar eine eigene Feuerstelle besaß. Wir gingen erst mal „schwimmen, baden, die Füße gießen, wie auch immer“ (uaaaah, wie kalt) und kochten und aßen später ganz tolles Essen (Bulgur mit Gemüse und…Apfel! Die beste Idee überhaupt!) und sangen am Feuer schöne Lieder und tranken den geilsten Tee der Welt und sahen Sternschnuppen und hörten grillende Zirpen (der geneigte Leser kennt die Viehteile bereits) und schliefen dann unter ein paar Bäumen.

Mittwochmorgen. Wir mussten spätestens dann aufstehen, als der Park gemäht wurde. Warum auch immer, die Wiese sah eigentlich schon relativ gemäht aus. Also beeilten wir uns mit dem Spülen und Packen und frühstückten erst in Kassel Kasel, dem nächsten Ort. Dann gingen wir weiter und erreichten gegen viertel vor 12 unser endgültiges Ziel: Trier-Ruwer. Dort fuhr der Bus zum Trierer Bahnhof gerade ab, als wir kamen, also setzten wir uns in den Schatten und spielten ein bisschen Gitarre. Das wiederum lockte den Mann an, der gerade dabei war, das Haus nebenan zu streichen. Er zögerte nicht lang, wusch seine Finger und gab ein kostenloses Gitarrenkonzert. Man kann sagen, er hatte es schon drauf. Bald fuhr auch schon der nächste Bus zum Hauptbahnhof und wir stiegen auch irgendwann in unseren Zug ein, der uns nach Saarlouis brachte.

Hoho, wo wir dann übrigens noch eine echte Meisterleistung vollbrachten. Wir schafften es tatsächlich, 4 Leute, 4 Rucksäcke und 5 Instrumente im Lupinchen unterzubringen. Das heißt: Menschen auf die Sitze, Instrumente quer drüber, zwei Rucksäcke auf die Schöße verteilt und zwei Rucksäcke im Handschuhfach Kofferraum. Ach ja, wir kamen auch in Forweila an, gegen 2 Uhr. =)

Die letzten 5 Tage…

Gespeichert unter: Familie, Oh jaaa!, Pfadfinder, Spaaaaaaaaaß — Chef @ 18:53
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…waren verdammt geil.

Zuerst war ich von Samstag bis Sonntag mit der gaaaanzen Familie am Rhein, weil wir das unserer Oma/Uroma/Mutter/Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt hatten.

Und von Montag bis Mittwoch war ich mit Mo, Jannik, Jan und Christian auf Fahrt im Ruwertal.

Und die letzten 3 Tage auf Fahrt waren sogar so verdammt geil, dass sie noch einen eigenen Artikel bekommen. =)

Also, unbedingt weiterlesen!!

1. August 2008

Juhuu!

Heute ist der 1. August und heute ist ein toller Tag, weil

  • die Pfadfinderbewegung heute 101 Jahre alt wird.
  • mein dritter Blog-Monat angefangen hat und ich jetzt sogar schon 3 Monate bei den guten alten Zeiten stehen hab.
  • ich endlich mal entdeckt hab, wo sich der Rest meiner Suchbegriffe-Aufzählung versteckt.
  • jemand sogar nach „mintgrüner Bushaltestelle“ oder „Flughafen Frankfurt, wann geht mein Flug“ oder „Jannik Konzert“ gesucht hat. Herrlich.
  • ich eben schwimmen war, ratet mal wo.
  • ich noch ne gute Woche Ferien hab und die supertoll nutzen werde.
  • ich morgen wegfahr.
  • ich, ich, ich.

Bienvenue en France!

Gestern fand auf dem Stammesgelände und dem Sportplatz die Kinderferienaktion unseres Stammes statt.
Deshalb waren Mo und ich schon mitten in der Nacht wild durch’s ganze Haus gerannt, um tolle Kostüme zu suchen, die wir dann mit ins Pfadiheim brachten. =)

Kostüme deswegen, weil jeder Posten des für die Aktion geplanten Sternlaufs sich wunderbar verkleiden durfte. Die Geschichte war folgende: Der von sich selbst unheimlich überzeugte Baron Willibert von Wolkenstürmer (Mo, wer denn sonst?!) forderte die 25 Kinder heraus. Er wettete mit ihnen, dass sie es nicht schaffen würden, alle acht Länder (die als Posten auf dem ganzen Gelände verteilt waren) zu erreichen. Doch dann tauchte der knatschbunte Rico Reiselustig (Christian und das Rucksackt-shirt :D ) auf, stellte sich auf die Seite der Kinder und ging auf die Wette ein. Er verteilte Reisepässe, die von jedem Posten (also jedem Land), an den die Kinder kamen, abgestempelt werden würden. Doch bevor sie endgültig losdurften, wurden sie in Gruppen eingeteilt und bekamen einen Pfadi für 5 Minuten, der mit ihnen zum Einstimmen auf ne Weltreise „Ich packe meinen Koffer“ spielte. Was mich in meiner Gruppe ziemlich schockiert hat, waren die Dinge, die Kinder so mit in den Urlaub nehmen: Fernseher, PC, Gameboy, Playstation 2, Playstation 3 (Gibt’s eigentlich auch ‘ne Playstation 1?! Ich kenn mich da nich so aus! :D ), Nintendo DS, Nintendo Wii und die ganzen anderen Spielkonsolen, die ich nie besessen hab. Die Kinder von heut wissen doch gar nich mehr, was Lego ist oder wie man sich im Schlamm wälzt… sowas hab ich zumindest immer gemacht. Schlimm schlimm! Naja, aber genau deswegen waren sie ja bei der Kinderferienaktion der Pfadfinder, da werden solche Wissenslücken ganz schnell wieder gefüllt! =)

So, zu den Ländern. In Schottland (bei Jan) mussten die Kinder Baumstämme bzw. Gummistiefel werfen, in Arabien (bei Kathrin und Lena) gab es eine Wasserstaffel und in China (Fabian) hatten sie eine Geheimschrift zu lösen. Dann gab es Russland (bei Matthias, dem Mafioso) wo die Kinder nach Äpfeln tauchten, es gab den Fressposten, getarnt als Indien, bei David, der mit ihnen Stockbrot machte und Janine, die Italienerin, lies sie Kugelschreiber in Weinflaschen versenken. Dann gingen sie in der Karibik auf Schatzsuche und außerdem durften sie zu dem Posten in der prallen Sonne – Frankreich! Dort konnten sie mit Jannik und mir das wunderbare aber nachher doch ziemlich nervige Fröschelied singen und dann eine abgewandelte Art des BSE-Spiels spielen, natürlich total froschlike.

Als die Kinder (wen das Alter interessiert: die jüngsten waren 6, die ältesten 11 und schon bei uns im Stamm :D ) dann alle Stempel hatten, tauchte Willibert in seiner schweißfördernden Lederjacke wieder auf und gab sich schließlich geschlagen, denn er merkte, dass die Kinder mehr Länder besucht hatten als er. Dann stieg die versprochene Party – mit Keksen, was sollte es denn auch sonst geben?! Und zu guter letzt, als die Eltern alle da waren, wurden die geeeiiilen Stammesflyer verteilt, damit wir auch schön viele neue Wölflinge kriegen, und wir haben noch ein bisschen was erzählt, über die Pfadfinder, über die Meuten und so weiter. Die Kinder gingen dann um circa 7 Uhr motiviert und glücklich und verschwitzt nach Hause und ich konnte allgemein verbreiten, wer mein neuer potentieller Lieblingswölfling wird. =)

Und wir konnten aufräumen.

Ich muss sagen, ich hab noch nie so viel geschwitzt transpiriert (!), wie an diesem Tag, bei 35 Grad auf dem Sportplatz. :D

Ohja, und später gab’s für die Pfadis, die geschuftet haben, sogar Pizza. =)

Ach, Fotos gibt’s dann auch relativ bald!

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