die chefsache

28. Juli 2008

Ja, wo ist denn die Victoooria hin?

Genau dieses Spielchen hab ich als kleines Kind immer gehasst, soweit ich mich erinnern kann… auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass ich es gehasst haben muss. Die Menschen, die das Spiel mit Kleinkindern spielen, halten diese doch eigentlich nur für doof. Aber man spielt als Zweikäsehoch eben mit, und zwar, weil man selbst wiederum den älteren Mitspieler für bescheuert hält. Genug dazu.

Aber diese Frage, wo ich denn bitte hin sei, ist für den geneigten Blogleser sogar berechtigt, da ich schon einige Tage nix mehr von mir gegeben hab.

Deshalb schnell eine Zusammenfassung meines Wochenendes:

Am Samstag.. Ja, was war am Samstag?! Warm war’s am Samstag. Deswegen hab ich die eine Hälfte des Tages mit hin- und herlaufen (natürlich auch immer schön mit ‘nem Eis in der Hand) und die andere mit schwimmen verbracht. Hin- und hergelaufen bin ich im ganzen Haus (ich glaub, zwischendurch hab ich sogar gespült) und geschwommen bin ich im LuxusPool zwei Gärten weiter. Schon praktisch, wenn die komplette Familie in der unmittelbaren Umgebung wohnt und noch dazu ‘ne Menge praktischer Dinge im Garten stehen hat… Ach ja, und gesungen hab ich auch noch ein bisschen! =)

Sonntags konnt ich dann leider nicht so lange schlafen wie ich wollte, weil wir mit der ganzen Bagage Familie (sagen wir mal grob: es waren über 20 Leute) essen waren. Einen Riesensalat hatt ich da vor mir, aber ich hab’s trotzdem geschafft, noch ‘n paar Schnitzel(stückchen) von den kleinen Jungs und Mädels neben mir zu verdrücken. Und dann, als ich satt und verdammt verschwitzt wieder im gudden Forweila ankam, half mir nur noch ein erlösender Sprung ins Wasser. Wie schon am Tag davor.

Irgendwann (viel später, quasi schon heute morgen) hab ich hat Mo ein Flipperspiel auf’m Computer entdeckt, das hab ich dann auch bei mir entdeckt und ich war nicht mehr zu retten. =)

Und heute -heute ist zwar Montag, also kein Wochenende, aber trotzdem darf das in den Artikel- … heute hab ich auch nich viel gemacht. Nur die Feststellung, dass vor meinem Fenster enorm viele Zirpen meinen, mal eben grillen zu können, wenn ich gerade lüfte. „Lüfte“. Nachts um halb eins. Das übertönt sogar Musik von Fiddler’s Green UND Flipperspielgeräusche. Unfassbar… Außerdem war ich noch ‘n bisschen nett und ‘n bisschen fies, ich war in Saarlouis und ich hab irgendwas abgeschrieben. Allerdings weiß ich schon nicht mehr, was das genau war. Denn ganz ganz eigentlich war es ja schon gestern.

Naja, das war zwar kein so unheimlich aufregendes Wochenende bei mir, aber ich dacht, ich könnte ja mal wieder was von mir hören lassen.

Gut, daaaa is ja die Victoooria! Oh, un wieder weg. Hu, da IS sie ja, gugge mal DA!

P.S.: Ich hoffe, grillende Zirpen sind allseits bekannt. Wenn nich: einfach mal mitten in der Nacht an ‘nem Gewässer vorbeigehen, dann sieht man sie schon, wie sie am Uferrand grillen (ausnahmsweise heißt es mal nicht schwenken, ich bring’s kaum über’s Herz) und Party machen. ;-)

9 Kommentare »

  1. ich muss aber sagen, dass ich zuerst auch irritiert war, weil ich „grillen“ eben als „fleisch auf dem feuer zubereiten“ verstanden hab. das korrekte wort ist wohl „zirpen“^^

    und das spiel mit den kleinkindern macht uebrigens doch sinn, studier du nur mal pädagogik. bis zu einem gewissen alter ist nämlich die objektpermanenz noch nicht entwickelt, dass heißt das kleinkind an sich rafft nicht dass ein gegenstand noch weiter existiert, wenn man ihn nicht mehr sieht…

    Kommentar von Mo — 29. Juli 2008 @ 12:59 | Antworten

  2. Ich muss was ganz anderes sagen: kann es sein dass du dich in deiner überschrift von jemandem hast inspirieren lassen?

    Kommentar von Jan — 29. Juli 2008 @ 14:15 | Antworten

  3. ach mo, kleinkinder sind klüger, als man denkt^^

    ja jan, das hab ich, aber nicht von dir, falls du das meinst..

    Kommentar von Chef — 29. Juli 2008 @ 17:21 | Antworten

  4. Der Titel errinnert mich an Spielkreiszeiten :D

    Kommentar von Franz — 29. Juli 2008 @ 21:16 | Antworten

  5. ach was :D

    Kommentar von Chef — 30. Juli 2008 @ 11:42 | Antworten

  6. du, mo, ich hab über deinen satz nachgedacht. also, wenn das kleinkind nich rafft, dass n gegenstand weiter existiert, auch wenn man ihn nich mehr sieht, dann is das spiel doch quasi nich fördernd für die kleinen sondern eher negativ. weil ihnen dann von den erwachsenen ja quasi auch noch bestätigt wird, dass der gegenstand nich mehr existiert, oder?
    oder auch nich, weil eigentlich denken sie’s ja nur. egal^^

    ach ja, und wegen grillende zirpen: das korrekte wort is tatsächlich grillen, weil es ja zirpen sind und keine grillen. schwierig^^
    also, grillen zirpen, aber zirpen tun in der tat nur grillen :D

    Kommentar von Chef — 30. Juli 2008 @ 23:34 | Antworten

  7. es gibt aber keine grillen…

    und doch, ich denk schon dass das spiel förderlich ist, weil ja das kind selber denkt „mmh, der behauptet ich wär weg, bloß weil er mich nicht mehr sieht. aber eigentlich bin ich doch noch da. ich sollte mal zusehen, dass ich die objektpermanenz entwickle.“ oder so.

    Kommentar von Mo — 30. Juli 2008 @ 23:48 | Antworten

  8. argh. keine zirpen. grillen gibts. am sein tun.

    Kommentar von Mo — 30. Juli 2008 @ 23:49 | Antworten

  9. aber dann hat das spiel ja quasi gewendet.. und das kind und der erwachsene haben die rollen des jeweils anderen mehr oder weniger eingenommen oder?!

    un genau dadurch lernt das kind das dann auch, ich habs kapiert :D

    und doch, es GIBT zirpen.
    noch nie malter woers gelesen?

    Kommentar von Chef — 31. Juli 2008 @ 20:35 | Antworten


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