die chefsache

29. April 2011

givin it another try

Und schon wieder hab ich mein Versprechen nicht gehalten und meinen Blog verstauben lassen. Ihr dürft mich gerne vierteilen, steinigen, versenken oder auf den Mars schießen. Wäre aber umso netter von euch, wenn ihr es nicht tätet.

Naja, wie auch immer. Ich hab natürlich wieder einiges erlebt: hab Hossa gefeiert, war in Mailand, hab ne fette neue Brille gekriegt und war aufm Grundkurs am Ende der Welt. Um nur ein bissel was zu nennen.

Jedenfalls hab ich meine Arbeitsmoral überdacht und tadaaaaaa – ich werd wieder öfter was schreiben. Hoff ich.

29. Januar 2011

chef’s months off

Wie die eifrigen Leser in den letzten Monaten (welch eine Schmach!!) feststellen durften, gab es nix eifrig zu lesen. Ich möcht mich aufrichtig für meine melodramatische Schaffenskrise entschuldigen und mit neuem äh Lebensmut in die nächste Phase und vor allem in das nächste Jahr mit der Chefsache stürzen.

Um einen kurzen Geschmack davon zu geben, was noch so alles geschehen ist:

  • Ich war segeln.
  • Ich war aufm Roverwochenende und hab Mandy Mandy gespielt.
  • Ich war in Luxemburg.
  • Ich bin wieder Vegetarierin geworden.
  • Ich war im Orient aufm Winterlager zum Thema 1001 Nacht.
  • Ich war auch sonst so nochn bisschen woanders.
  • Ich hab John Lennons 30. Todestag betrauert.
  • Ich war Engel.
  • Ich hab Glühwein getrunken.
  • Ich hab Glühwein verkauft.
  • Ich hab Weihnachten gefeiert – an dieser Stelle Fröhliche Weihnachten nachträglich.
  • Ich hab Silvester gefeiert – an dieser Stelle Proscht Neijohr nachträglich.
  • Ich hab Zeugnisse gekriegt.
  • Ich war oft im Kino (zu empfehlen: „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1″ sowie „Black Swan“) und hab auch sonst so einiges gesehn.
  • Ich hab vieles entdeckt.
  • Und zu guter Letzt (ganz frisch von gestern): Ich hab mich über die Deutsche Bahn und alles und jeden anderen auf der Welt geärgert, weil sie mir mein Philipp Poisel Konzert verwehrt haben.
  • Aber das alles nur am Rande.

Auf ein Neues – mit euch allen! :)

19. September 2010

Druff!

Es gibt doch noch Leute mit Sinn für Sarkasmus und natürlichen Augenbrauen im deutschen Fernsehen. Hab’s grad im Internet entdeckt und find’s sehr witzig:

15. September 2010

Very aMUSEd!

London pur.

London pur.

Der 11. und 12. September 2010: das beste Wochenende meines Lebens bis jetzt. Irgendwann nachts im Juli hatten sich meine Brüder und ich spontan dazu entschlossen, einen mega Kurztrip auf uns zu nehmen, und so saßen wir mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag zusammen mit der Franzi, die das gleiche Ziel hatte, im Auto auf dem Weg zum Flughafen Hahn und wenig später, während die Sonne immer noch nicht aufgegangen war, im Flugzeug nach London-Stansted. Zeitverschiebung inbegriffen, waren wir ungefähr 3 Minuten in der Luft, nicht schlecht, ne.
Wieder zu dritt sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren, treffenderweise zur VICTORIA Station, von wo aus wir den obligatorischen 4-Tage-Touristentrip in einem halben Tag hinter uns brachten: Buckingham Palace, St. James Park (Eichhörncheeen! :) ), Green Park, die Reiter von Rohan Horse Guardians, St. Paul’s Cathedral, Globe Theater, Millenium Bridge (die schicke Brücke, die im 6. Harry Potter-Film von Todessern zerstört wird), Tower of London, Towerbridge (übrigens auch im hochgeklappten Zustand), Big Ben und ähnliches. Das fantastische Mayor’s Themse Festival allerdings hat mich, wenn irgend möglich, noch mehr vom Status der Briten als coolstes Volk der Welt überzeugt: denn beim Fiest on the Bridge sind unzählige Menschen als Gemüse verkleidet und mit Blumentöpfen auf den Köpfen da rumgelaufen, haben eine Ökoparty geschmissen und hatten den größten Spaß aller Zeiten.

Jedoch, kaum zu glauben, waren wir nich ausschlaggebend wegen dieser tollen Stadt in dieser tollen Stadt, sondern um eine der grandiosesten Bands aller Zeiten – da sind wir uns alle einig – endlich live zu sehen: MUUUUSE!
Also fuhren wir ein paar streckensperrungsbedingte Underground-Umwege, bis wir schließlich ziemlich baff mit einer Riesenhorde gleichgesinnter Menschen zum zweitgrößten Fußballstadtion Europas, dem Wembley Stadium, strömten.

Außerirdisch!

Außerirdisch!

Gerade pünktlich zur zweiten Vorband White Lies (I Am Arrows hatten wir leider verpasst) betraten wir das Stadion – und waren überwältigt. Denn uns bot sich der Anblick von 70.000 Menschen, auf unendlich hohen Rängen und in einer riesigen Mitte versammelt, die alle wegen Muse hier waren – und man muss bedenken, dass am Tag davor schon eben soviele Menschen auf dem ersten Konzert der Band an diesem Wochenende waren. Somit also die halbe Weltbevölkerung um uns herum.
White Lies und die letzte Vorband, Biffy Clyro, waren beide recht gut, jedoch konnten wir es natürlich kaum erwarten Muse zu sehen und erkämpften uns deshalb einen für die Größenverhältnisse des Stadions recht guten Pitch-Standing-Platz, ungefähr 100 Meter von der Bühne entfernt.

Exogenesis.

Exogenesis.

Und dann kamen Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard auf die riesige, dreidimensionale Bühne, und das ganze Stadion sang laut mit – es war atemberaubend. Während des zweiten Liedes – Supermassive Black Hole – fielen dann die einzigen Regentropfen des Wochenendes, was die ganze Dramaturgie der Lichtshow NOCH besser machte. Auf den riesigen Vierecken über die Bühne sah man eine phänomenale Videoshow, eine Mischung aus darübergelegten Livemitschnitten und einigen echt guten, den jeweiligen Liedern angepassten Videosequenzen.
Die Hebebühne in der Menge, auf der die Band für ein Lied stand, und die Konfettikanonen während Guiding Light waren schonmal echt gut, aber nichts gegen das riesige UFO während Exogenesis Symphony Part 1 (eine der 6 Zugaben), an dem eine glitzernde Schlangenfrau in luftiger Höhe akrobatische Bewegungen vollführte. Der absolute Knüller.
Nach insgesamt 23 Liedern war das beste Konzert unserer drei Leben rum und wir wurden mit 69.997 anderen euphorischen Menschen zur U-Bahn-Station geschleust – was unheimlich gut funktionierte, da die Polizisten auf Pferden den Überblick behielten und sich regelmäßig querstellen konnten, um nur eine bestimmte Menge an Leuten durchzulassen. Daran könnten sich deutsche Sicherheitskräfte durchaus ein paar Scheiben abschneiden. An dem Konzept, nicht an den Pferden.

yeah

yeah

Da unser Flughafenbus erst mitten in der Nacht fuhr, wollten wir uns zunächst in der Victoria Station und danach in einem Einkaufszentrum ein wenig hinlegen, jedoch wurden wir dank Sperrstunde aus beiden rausgeworfen. Immerhin sind wir dann mit einem früheren Bus gefahren, haben am Flughafen noch zwei Stunden quer auf den Sitzbänken geschlafen und wurden schließlich im Flugzeug die ganze Zeit von nervigen Pling-Gongs aus dem Schlaf geholt, allerdings kam nach der Autofahrt nach Hause direkt die Zahnbürste, dann das Bett und schließlich lecker Nudelsalat, somit konnten wir uns von den Strapazen erholen. :D

Also: Phantastisch, phänomenal, grandios, gigantisch, superdoopermegageil, sehr besonders, unglaublich, atemberaubend, absolut umwerfend und allgemein wirklich ein Wochenende und vor allem ein Konzert, von dem ich noch meinen Nachfahren im Jahr 3056 erzählen werde.

10. September 2010

In Vinum Veritas

Einsortiert unter: Schule — Chef @ 17:43
Tags: , , , , ,

Jetzt hab ich endlich mein Latinum und die ganzen drei Jahre altrömische Quälerei waren nicht für die Katz. Jetzt bin ich sozusagen mit meinem Latein am Ende (Mist, dass ich verpasst hab, das irgendwann mal im Unterricht zu sagen!). Naja, sei’s drum.. in dubio pro meo. Oder so. ;)

15. August 2010

Traumland

Einer der besten Filme aller Zeiten: Inception. Auch in den Ferien gesehn. Dringende Empfehlung.
In dem Film voller toller Schauspieler (Ellen Paaaage, wuuuhu! Leonardo DiCaprio, mittel-wuhu!) geht es um Träume in Träumen in Träumen in Träumen und er ist einfach unglaublich spannend, wunderbar gemacht, mit Musik von Hans Zimmer und überhaupt unsagbar grandios. Schaut ihn euch an. Sofort! Ach übrigens, der David hat das schon getan. Also los, ihr auch!

Du bist so wunderbar, Berlin!

Einsortiert unter: Familie,Oh jaaa! — Chef @ 13:16
Tags: , , ,

Genau da war ich nämlich in der letzten Ferienwoche zwei Tage mit meinen Eltern und der Hälfte meiner Brüder. Mit dem Flugzeug morgens früh hin, und am nächsten Abend zurück, denn die Mutter, der David und ich haben relativ kurzfristig beschlossen, den Vater auf ne Art Geschäftsreise zu begleiten.
Da wir vor einigen Jahren schonmal in Berlin waren, konnten wir uns den ganzen wichtigen Touristensehenswürdigkeitenquark sparen und waren stattdessen unter anderem im Museum am Checkpoint Charlie und im Jüdischen Museum, außerdem waren David und ich ebenfalls im Musikinstrumentemuseum, das wir zufällig entdeckt haben. Alle sehr interessant. Außerdem haben wir ungefähr jede U-Bahn-Station von ganz Berlin und Umgebung gesehn, da streckenweise Reparaturen stattfanden und waren abends im schicken Sony Center. Sehr hübsch da. Hat sich also gelohnt.

Alle Wege führen nach Rom

In der vorletzten Woche der Sommerferien war ich mit 61 anderen super- bis mittelcoolen Menschen aus meinem Umkreis in Rom. Des is in Italien. Und wir waren da mit dem BUS!!
In Rom gab es, neben geschätzten 70 Millionen anderen Deutschen mit hässlichen vanillebeigen Kopftüchern, auch ganz viel Eis und Pasta und Pizza, viel zu viel schweißtreibende Sonne und ne tolle Stimmung.
Ich hatte sehr viel Spaß, die Stadt is einfach schön (ich war zum fünften Mal da, hab aber leider vom Rest von Italien noch nie was gesehn! :D ) und der supercoole Teil der Menschen um mich rum is eigentlich noch viel cooler als supercool.

Fotos gibt’s bald, wenn ich die Muße hab, die ganzen zigtausend Bilder auf den Computer zu übertragen. :D

12. Juli 2010

Alles was ich kann

…kriegt man in dem neuen BdP-Film über Pfadfinden mit – schwetzen und lachen. Naja.. eben fast alles. Wer hört wann ich spreche und sieht wann ich lache, kriegt keinen Keks, weil die Aufgabe viel zu einfach is. Aber schauts euch ruhig ma an, so als Einstieg in meine wundervolle, glänzende Karriere als äh… Schwetzer und Grinser Schauspielerin und Sängerin und so diese Sorte Kram(in)…

8. Juli 2010

Ein Astronaut, der macht das einfach so

So isses. Liebe Erika Klose. Wärst du doch nur auch dagewesen, beim Landeswölflingslager 2010 in Rhens, dann wüssteste jetzt auch ein bisschen mehr über Astronauten, Planeten, unser Weltall, die Milchstraßenkuh, den intergalaktischen Kongress, den bösen Galactositron, die Mondroberts, bunte gegärte Pfannkuchen, die grandiose deutsche Nationalmannschaft, die unbeschreibliche Hitze (wenn man eben so nah an der Sonne is, ganz klar), das Essen und die Stimmung beim coolsten Stamm der Welt und darüber, wer sein Trickot ausziehen soll. Auch wenn du nich da warst, wir ham dich musikalisch vertreten. :)

Es war zwar ein sengend heißes und stressiges, aber trotzdem nicht minder witziges und schönes Lager. Ahoi! (Sagt man das im Weltall? Eher nich.. Helm- und Shuttlebruch. Wie auch immer! :D )

Nächste Seite »

Theme: Rubric. Bloggen Sie auf WordPress.com.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.